Sonntag, 14. März 2010

Aliens zum Anfassen
















Wochenlang waren die besten Plätze immer schon weg, dann hatte ich endlich Zeit und Karten, musste die aber wegen einer blöden Bronchitis stornieren. Jetzt ist es Alice, die Avatar so langsam aus den 3D Kinos verdrängt. Was blieb war die Sonntagnachmittagsvorstellung, die allerdings immer noch ziemlich gut besucht war, ein paar Wochen könnte der so noch laufen. Wer den Film immer noch nicht gesehen hat, der hat also durchaus noch Chancen. Man könnte auch warten bis zum Herbst, dann kommt eventuell der Directors Cut in die Kinos, in der FSK 16 Version für die Killerspielespieler.
Ich bin kein Fan von übermäßigem Leinwandgemetzel, aber ich würde ihn mir im Herbst tatsächlich noch einmal ansehen, auch ohne Gemetzel, denn ich war begeistert. Großes Popcorn. Natürlich ist die Story dünn, das hat schon viel von Pocahontas im Weltall. Böse Cowboymarines gegen friedliche Eingeborene, die im Einklang mit ihrer Welt leben. Dann verliebt sich der Gunman in die schöne Häuptlingstochter, schlägt sich auf die Seite der Indianer Aliens und am Ende siegen die Guten. Endlich einmal, war ja bei John Wayne nicht immer so.
Aber völlig egal wie dünn die Story auch sein mag, ich war nach 20 Minuten auf Pandora gefangen und hab jede Minute genossen. Ich hab mich gefangen nehmen lassen, von fantastischen Landschaften, seltsamen Pflanzen, gigantischen Bäumen, fabelhaften Tieren, fliegenden Bergen und blauen Aliendianern, das ist wirklich unglaublich was der Cameron da geschaffen hat. So ein Planetendesign ist gar nicht so einfach, ich kenn da Leute vom Fach.
Ich kenn auch ein paar Jungs, die sich den aus dem Netz gesaugt haben und nicht sehr begeistert waren. Tja, ihr habt es euch versaut, ihr hattet nur die dünne Geschichte. Pandora muss man aber in 3D sehen, auf einer großen Leinwand. Es gibt Filme, die gehören einfach ins Kino.

Und ohne die dicke Brille gehts schon mal überhaupt nicht.   

Schreibmusik: Televison - Marquee Moon

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