Freitag, 20. Juli 2018

Deichwacht
















Zollenspieker Hauptdeich. Keine Sturmflut in Sicht.


Foto dazu: Hamburg Kirchwerder / Nikon D7200
Musik dazu: Ben Harper & Charlie Musselwhite - No Mercy In This Land

Samstag, 14. Juli 2018

Alstervergnügen (entspannte Version)
















Die Hamburger Morgenpest ist begeistert, ein XXL Wochenende für die Stadtbevölkerung! Triathlon, Schlagermove und gleich zweimal Helene Fischer im Murksparkstadion. Großartig fürwahr, da weiß man ja gar nicht, wovor man zuerst flüchten soll. Nur, dass sich Exkursionen in innerstädtische Bereiche auf jeden Fall verbieten. Daher gibt es jetzt ein paar Fotos von den letzten Wochenenden, an denen es vergleichsweise entspannt und gesittet zuging. Für andere Aktivitäten war es auch viel zu heiß...

Auf eine der überflüssigsten Bratwurst-und-Bierbuden-Veranstaltungen dürfen wir in diesem Jahr immerhin verzichten, das Alstervergnügen (laute Version) findet nicht statt. Ein Wochenende mehr für Hängematten und Alsterbänke.

Fotos dazu: Alsterufer Uhlenhorst / Nikon D7200
Musik dazu: Florene + the Machine - How Big How Blue How Beautiful










Sonntag, 8. Juli 2018

Lauter Optimisten
















Die Optimisten-Jolle, idealer Bootstyp für Anfänger und Leichtmatrosen. Bei diesem Anblick kam mir spontan die Idee, unsere derzeitigen Leichtmatrosen Seehofer, Söder und wer alles noch gerne den Ausdruck "Asyltourismus" verwendet, in solch einen Optimisten zu setzen, um die Strecke von Cuxhaven nach Helgoland im Alleingang zu bewältigen. Vorzugsweise im Herbst, ein bissl Abenteuer sollte beim Asyltourismus schon sein.

Sollten sie es wider Erwarten bis nach Helgoland schaffen, können sie von mir aus gerne ihr üppiges Asylgehalt an den dortigen Hummerbuden verprassen. Hauptsache sie bleiben dort (sorry Helgoland) und kommen nie mehr wieder.

Ach ja, die Seenotrettungskreuzer bleiben natürlich solange im Hafen, wegen der Chancengleichheit und wegen FCK CSU.


Bild dazu: Anleger Uhlenhorster Fährhaus - Nikon D7200
Musik dazu: Florence + the Machine - High As Hope (auf dem Weg zur Platte des Jahres)


Samstag, 7. Juli 2018

Gans macht Yoga
















Open Air Yoga am Kuhmühlenteich, Eintritt frei. Die YoGans macht schon mal ein paar Übungen vor, der Rest guckt doof aus der Wäsche. Wenn er guckt.


Fotos dazu: YoGans / Nikon D7200, 150mm
Musik dazu: Florence + the Machine - High As Hope






Sonntag, 1. Juli 2018

Skyline mit Seglern
















Eine Hamburger Skyline fast ohne Baukräne ist in etwa so selten wie sonniges Wetter. Außer in diesem Jahr, da ist fast alles möglich.

Den einen Kran macht der ganze Rest aber locker wieder wett.


Fotos dazu: Außenalster, St.Petri-St.Nikolai-Rathaus-Elbphilharmonie-Kennedybrücke / Fernsehturm-St.Johannis / Mariendom - Nikon D7200
Musik dazu: David Eugene Edwards & Alexander Hacke - Risha






 

Dienstag, 26. Juni 2018

Klassiker der Seeräuberei















Schiffe überfallen, berüchtigte Freibeuter jagen, Schätze suchen, Städte plündern und brandschatzen sind zwar eine abendfüllende Beschäftigung für ein paar Wochen, aber irgendwann ist es auch genug und man beschäftigt sich mit wirklich wichtigen Dingen. Zum Beispiel mit der Frage: Wie wird man eigentlich ein Pirat?

Die Antwort darauf gibt ein weiterer Klassiker der Computerspielgeschichte: The Secret of Monkey Island von LucasArts, erschienen 1990 und neben Wing Commander eines der ersten beiden Spiele für den PC die ich mir damals gekauft habe. Als ich das Jahre später einem Freund als "eines der besten Adventures, wenn nicht das beste überhaupt" empfahl, hielt der mich glatt für verrückt. "Das Ding hat ja nicht mal eine Sprachausgabe."
Bei Klassikern muss man immer ein paar Abstriche machen, auf vier Disketten hätte man die auch schwerlich unterbringen können.

Im Jahre 2009 hat die überarbeitete Affeninsel nicht nur eine (englische) Sprachausgabe, sondern auch gleich neue handgemalte Grafiken in HD und einen neuen Soundtrack bekommen. Dazu gibt es die ersten drei Teile häufig als Sparpaket im Angebot, lohnt sich also wieder hab ich mir gedacht, nach fast 30 Jahren hast Du die Lösungen eh nicht mehr im Kopf und selbst wenn, ein paar Stunden Spaß macht das allemal.   

Was ich nach fast 30 Jahren allerdings ebenfalls vergessen hatte war, dass ich den zweiten Teil nicht mehr ganz so witzig fand, den Schluss sogar ziemlich enttäuschend und die Rätsel recht nervtötend, weshalb schon damals der dritte Teil im Regal verstaubte. Festplatten verstauben normalerweise ja nicht, dennoch wird den dritten Teil wieder ein ähnliches Schicksal ereilen.

Eher steche ich noch mal mit Sid Meier`s Pirates in See. Das könnte inzwischen allerdings auch ein Update vertragen, denn dass man für eine fast vollständig für die englische Krone eroberte Spanische Goldküste und 80.000 auf den Kopf ausgesetzte Goldstücke nicht einmal halb so viel Ruhm erntet wie für einen doofen spanischen Adelstitel, das verstehe wer will.

Bilder dazu: The Secret of Monkey Island Special Edition / Sid Meier's Pirates
Musik dazu: AMMAR 808 - Maghreb United







Mittwoch, 20. Juni 2018

Arkadien
















Das muss einem ja auch mal jemand sagen, dass bei diesem Wetter ein 1000er ND Filter mit vorgeschraubtem 64er kaum ausreicht, um halbwegs lange Belichtungszeiten zu erzielen. In Hamburg! Der Stadt mit (eigentlich) eingebautem Graufilter!

Folglich muss ich vor meinem nächsten Versuch entweder die Filtersammlung aufstocken, oder einen weniger sonnigen Tag wählen. Das ist in diesem Jahr zwar gar nicht so einfach, aber der Sommer kommt ja noch..

Fotos dazu: Alsterarkaden / Kalle Schwansen - Nikon D7200
Musik dazu: Deep Dive Corp. - Support Your Local Groover / Beware Of Fake Gurus








Samstag, 9. Juni 2018

Zu heiß für fast alles..

















..außer Badespaß. Und selbst gemachtem Eiskaffee mit selbst "gebrühtem" Cold Brew Kaffee und Vanilleeis. Und meinem neuen Power Turbo Silence Extreme Miefquirl, der es immerhin schafft die Temperatur unterm Dach um ein paar Grad zu senken.

Ansonsten gilt weiterhin in Hamburg: echt heißer Scheiß, dieser Sommer Frühling.



Foto dazu: Tiger im Safaripark Hodenhagen / Nikon D7200 (Busfensterfoto)
Musik dazu: Mungo Jerry - In the Summertime (ernsthaft)

Freitag, 1. Juni 2018

Wohnzimmermietvertragsverlängerung















Auf die neue Saison! Hoffentlich etwas entspannter als die letzten Jahre, einige Heimsiege mehr sollten dazu beitragen. Ein paar Punkte gegen Stellingen wären ganz entzückend, darf auch auswärts sein wie beim letzten Mal. Guck ich mir dann wieder im Clubhaus von Cordi an, wie beim letzten Mal, denn ich betrete diesen Laden an der MVA nicht (außer wenn der Boss da spielt).
Hoffen wir das Beste.

Ganz neu ist Clubsale. Ja ich weiß, Vereinverkauf hört sich noch blöder an, aber dann muss man sich halt etwas griffigeres ausdenken, zumal man hier keineswegs seinen Verein verkaufen soll. Statt dessen gibt es endlich eine vernünftige Möglichkeit, seinen Wohnzimmerplatz an andere Fans abzutreten, falls man verhindert ist. Bei Dauerkarten war das ohnehin viel zu umständlich. Gibt sogar Geld zurück, ob das allerdings dabei hilft den Schwarzmarkt auszutrocknen wage ich zu bezweifeln, die Dealer fanden bisher immer ihre Lieferanten.
Hoffen wir das Beste.

Fotos dazu: FCSP DK 18/19
Musik dazu: Linkin Park - Meteora / Hybrid Theory

Sonntag, 27. Mai 2018

Plettenberger Haltepunkte

















Da fährt man über die Jahre -zig mal in diese Kleinstadt im Sauerland und kennt immer noch nicht alles, weil man jeden Abend irgendwo eingeladen ist, lange feiert, lange schläft und dann zur nächsten Party latscht. Oder auf das Immecke Open Air. Für Sightseeing bleiben da vielleicht zwei Stunden zwischendurch, was in über zehn Jahren eigentlich reichen müsste für eine Kleinstadt, sollte man meinen.

Wird man allerdings nur sporadisch mit Informationen gefüttert, lässt sich das durchaus in die Länge ziehen. Daher habe ich erst jetzt erfahren, dass Plettenberg so etwas eine Skyline hat, die man sogar fotografieren kann ohne irgendwelche Bäume oder anderes Grünzeug vor der Nase zu haben und dass es ein historisches Kleinbahnhaltepunkthäuschen gibt (ohne Kleinbahn) in dem man selbst am Pfingstmontag Brötchen zum Frühstück bekommt.

Die Oestertalsperre allerdings, die kannte ich schon, ebenso den Wanderweg bis ungefähr zu der Stelle, bei der wir die Wanderung immer unterbrechen und umkehren. Also den Spaziergang, wandern kann man das nicht nennen.

Vielleicht lerne ich auch irgendwann die Versäufertalsperre kennen, die ist nicht viel weiter weg und hat dazu noch einen großen Parkplatz, der bei schönem Wetter ziemlich gut besucht ist. Das muss einen Grund haben, ich werd mal fragen bei Gelegenheit...


Fotos dazu: Haltepunkt Plettenberg, Oestertalsperre, Plettenberger Skyline - Nikon D7200
Musik dazu: Achim Reichel - A.R.Machines - Echoes











Donnerstag, 24. Mai 2018

Weltmusik im Sauerland

















The same procedure as every year, Pfingsten ist Regenwald angesagt und es fällt von Jahr zu Jahr schwerer sich zu motivieren, zumindest für das Immecke Festival. Für den Pappenheimer ist das überhaupt kein Problem, der hibbelt schon seit Tagen dem Ereignis entgegen, weil:

Weltmusik Digga! Eine arabischtürkischfranzösischtunesische Band aus Marseille und die machen suuuuper Weltmusik. Dafür wäre ich normalerweise sofort zu haben, doch die Videos bei Youtube hauen mich nicht wirklich vom Sockel - und dann sind die auch noch Headliner und spielen erst ab Mitternacht. Das heißt, ich muss durch das ganze Programm der talentierten Newcomerkapellen und kann nicht zum Aufbruch drängen wenn die Allstars durch sind und der Pappenheimer seinen jährlichen Iggy gesungen hat. Das wird ein langer Abend.

Immerhin spielt das Wetter diesmal mit und man kann öfter auf der Hippiewiese einen durchziehen. Wenn das Bier zur Neige geht holt man sich unten ein neues, lauscht kurz dem Krach auf der Bühne oder sabbelt mit irgendwelchen Leuten, weil man nach zehn Jahren Immecke schon den einen oder anderen gesehen hat.

Das ist so lange chillig, bis die Dunkelheit einen Besuch auf der Wiese lebensgefährlich macht, danach bleiben nur noch zehn Bänke für die Currywurst-Esser, wenn man mal kurz sitzen will. Meistens ist auch das kein Problem, weil die Plettenberger Jugend überwiegend vor der Bühne rumtobt, jedenfalls wenn es Ska, Punk oder Skapunk gibt.

Zu meiner großen Überraschung hält sich das heute in Grenzen, die erste Band die meine Aufmerksamkeit erregt sind die Galactic Superlords aus Kölle mit ihrer haarschüttelnden Frontfrau, die einen astreinen Doppelleadgitarrenretrorock spielen, der mich in jüngeren Jahren bestimmt begeistert hätte. Aber diese Texte, mal ehrlich. The eagle flies over the mountain? Wenn darauf nicht  the beagle lies dead in the fountain kommt wird das schnell langweilig.

Die Allstars habe ich schon zu oft gesehen und zu oft fotografiert, das Thema ist langsam durch. Ähnlich wie der alte Benz, der inzwischen von einer alten Kawa als begehrtes Fotomotiv abgelöst wurde. Nach der Zugabe verziehen wir uns ein letztes Mal auf die Wiese und verpassen die nächste Band fast komplett, weil der Pappenheimer vom ans Ohr dringenden Soundbrei nicht so angetan ist. Was ein Fehler war, wie wir vor Ort bei den letzten drei Stücken merken, denn Nerd School (aus Berlin!) gehen tierisch gut ab und da der Drummer bei diesen Zweimannbands meist an exponierter Position sitzt, kann ich auch endlich mal einen Schlagzeuger fotografieren, einen ziemlich guten sogar.

Wenn galaktische Superlords schon auf dem Immecke spielen passt ein nackter Superheld prima dazu, hat sich bestimmt der Booker gedacht. Naked Superhero aus München spielen Auf-die-Fresse-Ska-Punk'n-Roll sagt der Bayrische Rundfunk und die Bayern haben da scheinbar ganz andere Vorstellungen von Auf-die-Fresse als ich. Aber netter Reggae soweit, die agile Jugend hüpft und springt, die weniger agile sitzt mit dem Rücken zum Geschehen auf dem Rand der Bühne. An bühnennahes Fotografieren ist nicht zu denken, aber es ist die Gelegenheit sich eine Currywurst mit Pommes zu holen.

Dann ist es endlich soweit und der sehnlichst erwartete Headliner spielt. Da Goum Project aus Marseille, mit Gitarre, Schlagzeug und Getrommel, Bass, Cello, Saxophon, sehr viel Können und sehr viel Spielfreude. Bis zum Schluss, das muss man ihnen lassen. Muss schon hart sein, wenn sich in nicht mal einer halben Stunde das Publikum verabschiedet. Die beiden Reggaestücke am Anfang gingen noch gut in die Ohren, aber für arabische Klagelieder sind sie in Plettenberg noch nicht bereit.  

Vielleicht 120 Unverzagte sind am Ende noch vor der Bühne und beklatschen die beiden Zugaben, die man schon vom Anfang des Konzertes kannte. Wie man eine Band auf Reisen schicken kann, die gerade einmal acht Songs im Repertoire hat, erschließt sich mir nicht.

The Police hatten damals zwar auch nicht mehr, aber die haben als Zugabe einfach das ganze Album noch einmal gespielt und wurden später Weltstars. Was bei Weltmusik allerdings eher seltener vorkommt.


Fotos dazu: Galactic Superlords, Hippiewiese, Nerd School, Naked Superhero, Da Goum Project / Nikon D7200
Musik dazu: 17 Hippies - Ifni / Sirba / El Dorado