Mittwoch, 18. Mai 2011

Gletschwandern Tag 2














Zwei Übernachtungen waren ursprünglich nur eingeplant, dann sollte die Tour weitergehen, doch die Umgebung hier ist einfach zu reizvoll. Die Wanderung zu weiteren Ausläufern des Jostedalbreen musste ich leider nach einer halben Stunde abbrechen und die Jungs alleine laufen lassen. Den Muskelkater vom Vortag ignorieren, das wäre wohl noch gelungen, aber die ewigen Einbrüche auf den zahlreichen Schneefeldern erwiesen sich nach kurzer Zeit als Gift für mein linkes Kniegelenk.
Wenigstens war die Sonne am späten Nachmittag so freundlich, unsere direkt am Bach liegende Terrasse für eine volle Stunde zu erwärmen. Überhaupt ist dieser Campingplatz Gold wert, noch weit mehr die nette Besitzerin Astrid, für die wir eigentlich noch Blumen besorgen wollten, so begeistert waren wir von Empfang und Service. Prinz William der Frischverheiratete von Engeland soll den auch schon einmal genossen haben, allerdings noch ohne weiblichen Anhang.
Der Blumenstrauß wird aber wohl Absicht bleiben müssen, da unsere Fähre auf der nächsten Etappe nach Flam schon um 9:30 ablegt, darf ich morgen früh um 6 aufstehen, so etwas nennt sich Urlaub.

Dafür gibt es in den nächsten Tagen endlich adäquate Verkehrsmittel zu den landschaftlichen Attraktionen, Fähre und Bahn versprechen ein wenig Erholung für die strapazierten Knochen und das Appartement direkt am Fjord einen nicht weniger schönen Ausblick als den obigen. Der wird in den nächsten Tagen sicher auch hier zu sehen sein, vorausgesetzt ich bekomme dort einen Internetzugang. Informationen darüber sind in Norwegen leider selten vorhanden.   

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