Freitag, 10. Juni 2011

Pfingstochsen unterwegs
















Man sollte Gegenden vermeiden, in denen überwiegend Fahrzeuge mit den Kennzeichen PI, IZ oder gar HEI unterwegs sind. Kostet Nerven so etwas, ließ sich aber leider nicht vermeiden, da ich beim Exilwestfalen ins Auto steigen sollte. Der weigerte sich leider, mich vor der Haustür abzuholen, folglich musste ich mich 90 Minuten durch Hamburg quälen, landete auf der proppenvollen A7, verließ die sofort wieder, um dann hinter Pferdetransportern, Treckern und Fahrern mit oben genannten Kennzeichen über die Dörfer zu schleichen.
Das alles ohne anständiges Frühstück und, was viel schlimmer wiegt, ohne Kaffee. Den wollte ich, in Form eines großen Caramel Café Frappé, unterwegs beim Hansebäcker abgreifen. Bin eh grad schwer süchtig nach dem Zeug, dazu wäre es bei der momentanen Wetterlage eine angenehme Erfrischung gewesen. Klappt natürlich nicht, wenn auf der ganzen Strecke nach Elmshorn keine Filiale vom Hansebäcker zu finden ist, was meine Laune noch weiter verschlechterte. Scheiß Verkehr und Durst, dazu nicht das geplante Lieblingsgetränk, sowie die Aussicht auf weitere Staus. Schließlich ist Pfingsten, da planen vernünftige Menschen keine Reise durch halb Deutschland.

Durch den Abstecher auf die Autobahn wusste ich immerhin, dass die A7 zwischen Quickborn und Elbtunnel komplett dicht ist. Also beim Exilwestfalen in die Karre gesprungen, durch die Stadt gefahren und erst Othmarschen auf die Autobahn, eine Auffahrt vorm Elbtunnel, da ist aus dem Stau meist schon zähfließender Verkehr geworden.

Naja, der Rest lief dann reibungslos, wie eigentlich immer, nur etwas langsamer. Mit dem obligatorischen Besuch beim Burger King in Kamen, der blöderweise keinen Eiskaffee im Angebot hat, nur labbrige Burger. Auf eiskalten Frappé werde ich die nächsten Tage weiterhin verzichten müssen, hier auf den Dörfern gibt es nur Bier.

Das aber wenigstens reichlich.

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