Sonntag, 26. September 2010

Neu, jetzt mit Live Autobahnblog
















Tausend Meilen bis zum Meer quäkt irgendein Julisilbermondwasauchimmerclone aus dem Autoradio, dabei sind es nicht mal einhundert. Es hätte alles so schön sein können, keine Probleme auf dem Hinweg ins Rheinland, keine auf dem Rückweg. Die verlorenen Minuten durch Baustellen und einen Tankstop schnell wieder aufgeholt, weil das Wetter mitgespielt hat. Bis jetzt.

Blöderweise hat die Welt gerade beschlossen unterzugehen und damit in Soltau anzufangen, knappe 100 Kilometer vom Zielpunkt entfernt. Sturzbäche auf der Fahrbahn lassen keine 100 km Geschwindigkeit mehr zu, die Sicht ist gleich Null, selbst wenn die Scheibenwischer auf vollen Touren laufen. Nach zwei haarsträubenden Situationen durch Schnellboote von BMW die, vom Wasser natürlich völlig unbeeindruckt, mit hoher Geschwindigkeit vorbeizogen und eine meterhohe Bugwelle an meiner Windschutzscheibe zerschellen ließen, habe ich beschlossen eine längere Pause einzulegen.
Eineinhalb Burger und eine halbe Cola später sieht es immer noch nicht so aus, als würden sich die Schleusen des Himmels schließen. Der Burgerbräter hier hat natürlich kein W-Lan und mein Webstick zeigt nur eine schwache Verbindung über Edge an, schließlich sind wir mitten in der Pampa, da kann man keine Ansprüche stellen. Surfen als Zeitvertreib fällt also auch flach, auf Bildbearbeitung im Auto habe ich durch den Platzmangel schon wenig Lust, ob ich den Text überhaupt ins Netz bekomme werde ich gleich feststellen. Eventuell dauert das ja lange genug und ich kann danach weiterschwimmen, hoffentlich ohne von Irren in Schnellbooten gefährdet zu werden.

Sollte ich tatsächlich heil ankommen wird ein Bild nachgereicht.


Geschafft.

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