Sonntag, 12. Juli 2015

Wo Paul Kuhn sich irrte
















Vielleicht war Paule niemals auf Hawaii, oder es gab dort 1963 wirklich noch kein Bier, was angesichts der amerikanischen Besatzung eher unwahrscheinlich ist. In seinen letzten Lebensjahren hätte er da jedenfalls ungefährdet Urlaub machen können, denn seit 1995 gibt es sogar eine einheimische Brauerei. Die müsste nur einen Buchstaben in ihrem Namen ändern um (zumindest in Deutschland) Kultstatus erreichen zu können, die richtige Werbestrategie vorausgesetzt. Ob das Fire Rock Pale oder das Castaway IPA von der KONA Brewing Co. überhaupt zum Kultgetränk taugen weiß ich allerdings noch nicht, die Alternativen im Kühlschrank machen derzeit die Wahl schwer.

Und mehr als eins am Abend wollte ich eigentlich auch nicht trinken. Bei der Kohle die ich im Haus der 131 Biere für meinen Kaufrausch latzen musste wäre das sonst nur ein teures Besäufnis.

Bier: Bishops Finger, Kentish Strong Ale, 5.4%, Shepherd Neame/UK
Musik: Ryan Adams - Live at Carnegie Hall

Freitag, 10. Juli 2015

Moderne Zeiten
















Schieberhäuschen auf Kaltehofe, 1893.
Kraftwerk Tiefstack, 1993.


Bier, neu: Ratsherrn Coast Guard IPA
Musik, alt: Jethro Tull - Stand Up/Benefit 

Mittwoch, 8. Juli 2015

Satésausenversuchsreihe
















Bei jedem holländischen Urlaubsendeinkauf stellen sich die gleichen Probleme. Wie viel Kaffee darf man eigentlich mitnehmen und, viel wichtiger, welche Satésaucen habe ich letztes Mal gekauft, welche davon war die beste und gibt es die überhaupt noch? Irgendwann fällt mir der Exilwestfale als Erdnussexperte ein und ein kleiner Austausch per SMS ergibt "weiße Packung und irgendwas mit Javaanse." Wenn er sich da mal nicht irrt, das Zeug hab ich mal geraucht. 

Unser Lieblingssupermarkt in Almere führt eine reichhaltige Auswahl, alles in allem bestimmt 30 verschiedene Sorten, mindestens fünf davon Conimex und denen trau ich was zu, die machen immerhin die beste Sojasauce. Als ich mich endlich für vier dicke Fix-und-fertig-Pötte entschieden habe findet Junior seinen Favoriten unter den Instantsaucen. Zwar nicht weiß, aber Javaanse und mit wesentlich höherem Erdnussanteil, was bei Instantsaucen irgendwie logisch ist, im Laden aber derart beeindruckt, dass ich die auch noch einpacke.

Wenn die Satésausenversuchsreihe abgeschlossen ist kann ich beim nächsten Urlaub darauf zurückgreifen und mir Fehlkäufe ersparen, wie die Gado Gado, die mit Ingwer und Knoblauch lockte aber nichts davon wirklich bot. Die Wijko Hot war deutlich besser und wenn ich tatsächlich in den nächsten Monaten noch einmal Appetit auf Saté haben sollte, werde ich auf jeden Fall die Javaanse probieren. 

Sonst geht es ihr noch so, wie den drei längst abgelaufenen Bechern aus dem letzten Urlaub, die ich jetzt endlich entsorgen konnte.

Versuchsreihenbier: HansCraft Backbone Splitter West Coast IPA, 6.6%
Versuchsreihenmusik: Ben Harper & The Innocent Criminals - Diamonds On The Inside

Montag, 6. Juli 2015

Die Straßen von Amsterdam
















Es ist schon länger als zehn Jahre her, dass ich in Amsterdam war. Damals mit Fahrer, aus Gründen. Mit Kind im Schlepptau fallen diese Gründe weg, ich fahre selber. Vielleicht kommt mir das Amsterdam aus der Erinnerung auch nur deshalb wesentlich entspannter vor als heute, denn der Verkehr ist die Hölle. Vor allem, weil Navigationsgeräte mit Baustellen völlig überfordert sind und gefühlt halb Amsterdam eine Baustelle ist. Dummerweise auch direkt am Bahnhof Amsterdam Centraal, dessen Tiefgarage uns damals als Parkplatz dringend empfohlen wurde, wenn wir unser Auto samt Inhalt wieder mitnehmen wollen.

Es ist aber relativ egal in welchem Parkhaus man seine Karre abstellt, die Dinger gleichen hier überall Sicherheitstrakten, statt Schlagbaum gibt es Scherengitter und ohne Parkkarte keinen Zugang. Sie sind auch überall teuer, für einen mehrstündigen Stadtbummel sollte man etwa 25 Euro für das Parkhaus einplanen.

Was man auch planen sollte ist der Tag des Besuches, vor allem wenn man unbedingt einzigartige Geschäfte aufsuchen will, die nur in Amsterdam zu finden sind. Montag ist dabei ein ganz blöder Tag, wie ich vor Urzeiten schon feststellen konnte. Diesmal will zwar niemand ins Grey Area, aber auch der tolle Amsterdamer Backshop ist Montags geschlossen, in dem es so unglaublich viele tolle Backzutatenhilsmittelförmchenwasweißich gibt und der nur im Internet immer geöffnet hat. Dafür tobt man durch die halbe Altstadt, aber immerhin kann ich auf dem Weg zwei bis drei Grachten fotografieren an denen wir vorbeikommen. Auf denen herrscht heute ebenfalls weit mehr Verkehr als ich in Erinnerung habe, das kann allerdings am Wetter liegen, in Hamburg ist bei Sonne schließlich auch jeder Hans und Franz auf dem Wasser.

Eine gefühlte Stunde durchstöbern die Kinder einen Spielzeugladen nach einer neuen Beschäftigung für die Abende, während ich mir die Auslage an der nächsten Straßenecke ansehe. De Bierkoning hat eine Menge leckerer Stöffchen im Schaufenster und natürlich Maandag gesloten. Ich fahre nie wieder an einem Montag nach Amsterdam, das mit dem Grey Area hat mich schon damals geärgert.

Mit etwas abwechslungsreicheren Motiven sieht es weiterhin finster aus, der ehemals schönste Coffeeshop Amsterdams ist die größte Enttäuschung, das Dampkring ist in ein modernes Eckhaus eingezogen und am Leidseplein kommen wir den ganzen Tag nicht einmal vorbei. Das Koninklijk Paleis am Dam ist noch drin und auf dem Rückweg ein paar weitere Grachten, dann war es das.

War schon deutlich entspannter hier, wenn ich hier tatsächlich noch einmal aufschlage, dann ohne Kind und Auto. Man kann es sich entspannt machen.

Fotos: Singel, Herengracht, Keizersgracht, Leliegracht und Prinsengracht, Westerkerk/Prinsengracht, Dam, Königliches Palais, Nationaal Monument
Bier: Riedenburger Dolden Sud IPA, 6.5%
Musik: Beth Hart & Joe Bonamassa - Live in Amsterdam















 

Samstag, 4. Juli 2015

Die Festung
















Mit Enkelkind im Urlaub ist eine schöne Sache, aber ab und zu brauch ich doch etwas Zeit für das andere Hobby. Draußen scheint die Sonne und alle zieht es ins Schwimmbad, außer mir. Super Fotowetter, das muss ich ausnutzen. Nur, wo? Außer ausgedehnten Vogelschutzgebieten und Stromspargel scheint es in der Umgebung nichts zu geben. Früher hab ich bei solchen Gelegenheiten gerne die Karten bemüht, aber wer hat im Navizeitalter noch Karten? Mein Laptop!

Mit dem Finger auf der Landkarte Mauszeiger auf der Map suche ich die Umgebung nach irgendwelchen Dörfern oder kleinen Städten ab. Feld, Wald und Wasser. Drei Häuser, eine Tankstelle. Wasser, Wald und Feld. Autobahn rauf, Autobahn runter. Wald, Wasser, Feld und... halt. Was ist das für ein seltsam zackiger Umriss da? Naarden heißt das Kaff, es ist keine 30 Minuten entfernt in Nordholland und eine alte Festung, wenn die nicht nur aus der Vogelperspektive gut aussieht lohnt sich das möglicherweise. Also hin da.

Auf dem Weg dorthin zwingt mich eine Autobahnbaustelle durch Naarderbos, wo ich mir im Schritttempo modernste Ferienanlagen ansehen kann, mit Jachthafen, Golfbahn und teuer aussehenden Restaurants, die Grünanlagen mit der Heckenschere so akkurat geschnitten, dass sogar die Bäume künstlich wirken. Wohlfühlfaktor Null. Keine Ahnung was der Spaß hier kostet, wenn ich unsere Kleinvilla im Centerparc zum Maßstab nehme ist die Karibik hier ganz sicher nicht mehr teurer. Aber vielleicht können die Holländer so viel Sonne einfach nicht ab, wer weiß das schon.

Nur wenige Kilometer weiter ist Naarden der krasse Gegensatz, schon vor den Stadttoren zwingt mich eine alte Holländerbrücke zur Parkplatzsuche. Den gefundenen Platz behalte ich auch gleich vorsorglich, denn unter dem Ortsschild prangt eine unübersehbare Warnung, die eventuell für das ganze Stadtgebiet gelten könnte. Wegsleepregeling van kracht. Bevor irgendwas kracht geh ich lieber gleich zu Fuß.

Das wäre nicht einmal nötig gewesen, es gibt auch innerhalb der Mauern genug legale Parkplätze. Leider, denn kaum habe ich den Oudelindeboom gefunden, immerhin eine der Naarder Sehenswürdigkeiten neben Kirche, Rathaus und Festung, steht auch schon ein Auto davor. Viel schöner wären solche Dörfer völlig ohne Autoverkehr, man sollte nur Anwohner und Oldtimer zulassen, der Rest kann gefälligst ebenfalls die zwei Kilometer latschen, alles halb so wild.

Nachdem ich die gesamte ab 1350 erbaute Festungsanlage umrundet und dabei das Dorf mehrfach durchquert habe, ändere ich meine Meinung. Man sollte immer so nahe wie möglich rankommen ans Ziel, das hat sich bisher bewährt. Der dichte Rasenteppich auf den alten Festungsmauern liegt in der prallen Mittagshitze, kein Schatten weit und breit, es sei denn man zahlt Eintritt für das Museum in den Katakomben. Dort würde ich eventuell mehr erfahren über das im Haken-und-Kabeljau-Krieg zerstörte frühe Naarden, den Wiederaufbau 1350, den 80jährigen Krieg und den Holländischen Krieg und alle anderen Kriege, die Naarden und seine Bewohner im Laufe der Geschichte über sich ergehen lassen mussten.

Doch ich muss noch zum Rathaus, zum Arsenaal und zu diesem Klotz von Kirche, vor der sich außer einem Denkmal des Pädagogen und Philosophen Johann Amos Comenius noch ein seltsames "Nationaal Donor Monument" befindet, auf dem sich der dafür spendende Pharmakonzern auch gleich verewigen durfte. Der Rest des Dorfes ist typisch holländisch, sieht man einmal davon ab, dass nicht in jedem holländischen Dorf die Häuser mit Gedichten oder Bibelzitaten bemalt werden.

Blöderweise hat ausgerechnet heute das Geschäft mit den Bierspezialitäten aus aller Herren Länder geschlossen, aber so spare ich für die zwei Kilometer zurück wenigstens Extragepäck. Hätte schwer werden können.
  
Festungsfotos: Festungsanlage Waarden, Waarden/Nordholland, St. Vitus Kirche, Nationaaldingens, Comeniusdenkmal, Rathaus
Festungsbier: Alsterwasser mit Eiswürfeln
Festungsmusik: Neil Young & Crazy Horse - Weld
























Dienstag, 30. Juni 2015

Hollands fiese Fallen

















Boaa, ey das Zeugs is furztrocken.
Jo.
Klebt aba trotzdem anne Finger ohne Ende.
Kommt mir irgendwie bekannt vor der Geschmack.
Jo. Mir auch. Das isn Amerikaner. Nur ohne Zuckerguss drauf.
Amerikaner fand ich schon immer Scheiße.
Und ohne Zuckerguss sind die echt noch übler.
Klebt aber auch ohne den Guss wie Hulle.
Pappensüßes Zeugs, echt ma.
Willznochwas? Einer is noch übrig.
Hm. Jo, gib rüber.

Es gibt so einige Dinge, die würde man zu Hause niemals machen. Die macht man einfach nur in Holland, zum Beispiel Schokoladenstreusel auf Weißbrot essen. Zum Frühstück oder überhaupt. Das ist fast zwanghaft, das erste was im Einkaufskorb landet ist Chocoladehagel. Dann will meistens jemand noch eine andere Sorte, in diesem Fall hätte die Prinzessin lieber das Vlokfeest, die dicken Chocoladevlokken in puur, melk en wit, die dann doch nicht aufgegessen werden, weil der Hagel besser schmeckt. Am letzten Tag in Almere entdecke ich noch eine kleine teure Packung mit Goldaufdruck. Specials Intens Puur, mit 60% meer cacaobestanddelen. Muss auch mit, steht jetzt im Schrank und wird vermutlich niemals gegessen.

Die nächste Entdeckung machen wir auf der Suche nach Chocomel, dem Standardfrühstücksnebenbeigetränk neben Kaffee und Karnemelk mit Sirup: es gibt inzwischen eine dunkle Variante. Meer cacaobestanddelen schätze ich, muss mit. Überraschung zwei folgt im Kühlregal: Chocomel gibt es nun auch in Vers, was wohl frisch heißen soll, denn umgekehrt macht keinen Sinn. Muss selbstverständlich alles ausprobiert werden, muss alles mit.

Die Supermärkte in den Niederlanden sind tückische Fallen, ein Paradies für Menschen die auf unbekannte oder für deutsche Verhältnisse exotische Dinge abfahren, die dort meistens sehr kalorienreich, bunt, fett oder sonstwie gesundheitsschädlich sind, meistens alles zusammen. In jedem Supermarkt fällt man schon am Eingang über Kuchen, Torten und Gebäck, von der versen Appeltaart aus dem oven bis zur bunt dekorierten Sahnetorte im eingeschweißten Karton. Gefühlt ist hier jedes zweite Regal mit irgendwelchen Süßigkeiten gefüllt, der Rest ist Hilfe für das perfekte holländische Fastfoodmenü. Satésaucen für Mikrowelle oder Kochtopf von mindestens zehn verschiedenen Herstellern in zig Varianten und Schärfegraden und dazu Biersorten, bei denen Verfechter des Reinheitsgebotes in bittere Tränen ausbrechen würden. Don't read the fucking label.  

Trotz des üppigen Angebots bunter Dickmacher sieht man erstaunlicherweise recht wenig übergewichtige Niederländer und dafür kann es eigentlich nur einen Grund geben. Sie fahren unglaublich viel Fahrrad.

Fallenfoto: Souvenirshop in Amsterdam + Serviervorschlag / Abendlicht auf Terrassien
Fallenbier: Riedenburger Dolden Dark Bio, Porter 6.9%
Fallenmusik: Lester Young with the Oscar Peterson Trio / Verve 1952

Sonntag, 28. Juni 2015

Ein Park am Arsch der Heide
















Eine um 20° höhere Außentemperatur, dann kommt man sich vor wie in der Karibik, jedenfalls im Center des Centerparcs. Alles sehr südländisch aufgemacht hier, sogar Palmen haben sie angepflanzt. Karibische Innentemperaturen herrschen dafür im großen Hallenbad, mit Rutschen und allem Pipapo. Schon ein ganz anderes Kaliber als das winzige Becken im letzten Ferienpark.

Diese seltsamen Urlaubsenklaven scheinen eine typische Spezialität der Niederländer zu sein, wer hier keine Anhängerkupplung hat mietet sich für den Urlaub eben ein wohnwagengroßes Haus. Denn mit Ausnahme des festen Daches über dem Kopf und der eigenen Dusche unterscheiden sich diese Parks nicht sehr von luxuriösen Campingplätzen. Das Maß der Privatsphäre wird durch die Auslastung bestimmt, sind die angrenzenden Stellplätze leer hat man niemanden, der einem die Brötchen vom Tisch gucken kann. Ansonsten ist alles vorhanden was man im Urlaub braucht, man muss den Platz nicht verlassen. Wozu auch, man ist eh schon am Arsch der Heide hier, der nächste Bauernhof 10 Kilometer weg, die nächste Stadt 30.

Gibt ja genug Einkaufsmöglichkeiten im großen Supermarkt, dazu Strand für den schönen Sommer, Hallenbad für den normalen Sommer und jede Menge Restaurants, die Pizzeria sogar mit Lieferservice. Für Unterhaltung wird ebenfalls gesorgt, Sportmöglichkeiten ohne Ende, Tennisplätze, Golf und Minigolf, Bolzplätze, Bowling, Ruder und Tretboote und an jeder zweiten Ecke Spielkram für den Nachwuchs, vom Hochseilklettergarten bis zum Streichelzoo mit Ziegen und Eseln, mit Kindern wird es nie langweilig und wer Abenteuer sucht kann sich in der Marina ein Boot mieten und auf dem Eemmeer segeln.

Man kann sich sogar die Brötchen zum Frühstück liefern lassen, wenn man keine Lust hat den zehnminütigen Fußmarsch am Morgen auf sich zu nehmen. Oder man leiht sich für die Woche halt ein Fahrrad oder Tandem, eine Rikscha oder sogar ein Elektromobil, denn das eigene Auto darf hier nur an zwei Wochentagen bewegt werden, das sind die An- und Abreisetage. Wenn man erst einmal begriffen hat, dass die großen Symbole für den Autoverkehr und die kleinen für die Fußgänger gedacht sind, halten sich die Entfernungen aber in erträglichen Grenzen. Immerhin gehört ein Hackenporsche zur Hausgrundausstattung, damit kann man schon eine Kiste Grolsch über den Platz bewegen.

Die sollte man sich jedoch besser im Supermarkt des nächsten Ortes besorgen, denn wenn man tatsächlich alle Annehmlichkeiten des Parks ausnutzt kommt man der Karibik auch preislich langsam näher. Außer dem normalen Campingplatzsupermarktaufschlag sind die Preise mehr als abgehoben, bei knapp 30 Euro pro Person für ein Frühstücksbuffet muss man als Mensch mit Familie nicht lange rechnen, da dürfte zumindest die türkische Karibik um einige Taler günstiger werden.

Parkfotos: Centerparc De Eeemhof, Zeewolde
Parkbier: Crew Republic Roundhouse Kick, Imperial Stout, 9.2%
Parkmusik: The Rolling Stones - Exile On Main Street, Remastered Special Ed. 2010