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Mittwoch, 28. September 2016
Klappern gehört zum Handwerk
So an die zwanzig Storchennester muss es in Silves geben, wenn nicht mehr. Mit etwas Glück kann man ganze Schwärme am Himmel sehen, auf dem gemeinsamen Heimflug im Abendlicht, was allerdings in natura deutlich beeindruckender ist als auf Fotos. Fünfzig kleine Vögel vor blauem Hintergrund? Oder nur zwanzig (dafür etwas größere) Vögel vor blauem Hintergrund? Oder einfach zurücklehnen und das Schauspiel genießen? Letzteres.
Einer ließ sich dann noch herab. Und so guckt er irgendwie auch.
Klapperfoto: Nikon D90, Storks Nest Bar, Silves
Klapperfotogetränk: Gordons & Tonic
Klapperfotomusik: Nick Cave & Warren Ellis - Hell or High Water (OST)
Labels:
Chillen,
Fotosafari,
Portugal,
Tierisch
Standort:
Silves, Portugal
Freitag, 1. Januar 2016
Peng! Schon wieder ein neues Jahr!
Jedes Jahr dasselbe, ein riesiges Bohei, nur weil sich die Jahreszahl ändert. Schon Tage vorher üben sich die Sprengstoffexperten im Böllerweitwurf, um Mitternacht dürfen sich dann ganz offiziell alle austoben an ihren Aldi-Flakbatterien. Das ist inzwischen so stinklangweilig, dass es mir um Mitternacht nicht einmal einen Blick aus dem Fenster wert ist, zumal ich gerade mittendrin bin in der zweiten Folge der fünften Staffel von Ihr wisst schon was... die ist zwar schon seit Monaten auf der Festplatte, aber man kommt ja zu nix.
Außer Silvester, da hab ich gerne meine Ruhe. Seltsamerweise ausgerechnet an dem Tag, an dem (fast) alle anderen einen unglaublichen Lärm veranstalten müssen. Dagegen kommen meine Boxen allerdings mühelos an, sollen sie ihre Scheine ruhig verpulvern...
Endlich einmal NICHTS tun, Nordseekrabbensandwich basteln, Beine hochlegen, Glotze gucken, durch Skyrim streifen und Drachen jagen, eine der letzten vier Flaschen des leckeren Bordeaux aus dem letzten Jahr und ein paar andere Dinge genießen und vor allen Dingen.. chillen. Sehr viel chillen. Keine Verpflichtungen, keine Besucher und keine Besuche, außer vielleicht zwischendurch mit der Prinzessin ein paar Knallerbsen werfen und Züge überfallen (Django hat übrigens gewonnen, ohne einen einzigen Schuss abzugeben) - mehr muss nicht.
Silvesterparty? Mit Prickelwässerchen um Mitternacht? Lieber nicht. Von dreißig Silvesterpartys waren ungefähr zehn Prozent legendär und die anderen der verzweifelte Versuch, eine der legendären Partys zu wiederholen. Mit Freunden ordentlich einen saufen und gleich zwei Tage etwas davon haben? Joa, wäre eine Idee, wenn ich das nicht schon so exzessiv über diese... anderen.. Feiertage gemacht hätte, genau davon muss ich mich ja erholen.
Das werde ich auch gleich weiter in Angriff nehmen und mich daher hier mit einem kurzen Neujahrsgruß verabschieden. Frohes neues Jahr! So. Tyrion Lannister wartet auf mich, vielleicht geh ich auch noch etwas Drachen jagen und sonst wären da noch die mit dunkler Schokolade umhüllten und mit Champagnertrüffel gefüllten Feigen. Bis die Tage...
Neujahrsbier: Propeller Nachtflug, Imperial Stout, 9.1%
Neujahrsmusik: Bob Marley & The Wailers - Catch A Fire/Natty Dread
Dienstag, 30. Juni 2015
Hollands fiese Fallen
Boaa, ey das Zeugs is furztrocken.
Jo.
Klebt aba trotzdem anne Finger ohne Ende.
Kommt mir irgendwie bekannt vor der Geschmack.
Jo. Mir auch. Das isn Amerikaner. Nur ohne Zuckerguss drauf.
Amerikaner fand ich schon immer Scheiße.
Und ohne Zuckerguss sind die echt noch übler.
Klebt aber auch ohne den Guss wie Hulle.
Pappensüßes Zeugs, echt ma.
Willznochwas? Einer is noch übrig.
Hm. Jo, gib rüber.
Es gibt so einige Dinge, die würde man zu Hause niemals machen. Die macht man einfach nur in Holland, zum Beispiel Schokoladenstreusel auf Weißbrot essen. Zum Frühstück oder überhaupt. Das ist fast zwanghaft, das erste was im Einkaufskorb landet ist Chocoladehagel. Dann will meistens jemand noch eine andere Sorte, in diesem Fall hätte die Prinzessin lieber das Vlokfeest, die dicken Chocoladevlokken in puur, melk en wit, die dann doch nicht aufgegessen werden, weil der Hagel besser schmeckt. Am letzten Tag in Almere entdecke ich noch eine kleine teure Packung mit Goldaufdruck. Specials Intens Puur, mit 60% meer cacaobestanddelen. Muss auch mit, steht jetzt im Schrank und wird vermutlich niemals gegessen.
Die nächste Entdeckung machen wir auf der Suche nach Chocomel, dem Standardfrühstücksnebenbeigetränk neben Kaffee und Karnemelk mit Sirup: es gibt inzwischen eine dunkle Variante. Meer cacaobestanddelen schätze ich, muss mit. Überraschung zwei folgt im Kühlregal: Chocomel gibt es nun auch in Vers, was wohl frisch heißen soll, denn umgekehrt macht keinen Sinn. Muss selbstverständlich alles ausprobiert werden, muss alles mit.
Die Supermärkte in den Niederlanden sind tückische Fallen, ein Paradies für Menschen die auf unbekannte oder für deutsche Verhältnisse exotische Dinge abfahren, die dort meistens sehr kalorienreich, bunt, fett oder sonstwie gesundheitsschädlich sind, meistens alles zusammen. In jedem Supermarkt fällt man schon am Eingang über Kuchen, Torten und Gebäck, von der versen Appeltaart aus dem oven bis zur bunt dekorierten Sahnetorte im eingeschweißten Karton. Gefühlt ist hier jedes zweite Regal mit irgendwelchen Süßigkeiten gefüllt, der Rest ist Hilfe für das perfekte holländische Fastfoodmenü. Satésaucen für Mikrowelle oder Kochtopf von mindestens zehn verschiedenen Herstellern in zig Varianten und Schärfegraden und dazu Biersorten, bei denen Verfechter des Reinheitsgebotes in bittere Tränen ausbrechen würden. Don't read the fucking label.
Trotz des üppigen Angebots bunter Dickmacher sieht man erstaunlicherweise recht wenig übergewichtige Niederländer und dafür kann es eigentlich nur einen Grund geben. Sie fahren unglaublich viel Fahrrad.
Fallenfoto: Souvenirshop in Amsterdam + Serviervorschlag / Abendlicht auf Terrassien
Fallenbier: Riedenburger Dolden Dark Bio, Porter 6.9%
Fallenmusik: Lester Young with the Oscar Peterson Trio / Verve 1952
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Chillen,
Lecker Futter,
Schweinkram,
Urlaub
Standort:
Almere Stad, Almere, Niederlande
Donnerstag, 28. Mai 2015
Zickezacke Vogelkacke
Wer sich in die Natur begibt kommt darin um. Zumindest muss er damit rechnen, dass ihm auf den Kopf geschissen wird. Das muss auch der Pappenheimer erfahren, als wir beim gemütlichen Spätnachmittagsbierchen auf der Terrasse der Fischerklause sitzen. Bei der Unmenge an Schwalben, Mauerseglern oder was immer hier durch die Lüfte schwirrt musste es irgendwann jemanden treffen. Natürlich den ohne Mütze.
Den fluchenden Pappenheimer beim Entfernen des grünen Glibbers zu fotografieren könnte eskalierend wirken, wenn der Mann schon droht arme kleine Vögel zu massakrieren lass ich das lieber. Heute ist Ruhetag, der einzige Tag in der Woche an dem ich garantiert nichts machen will, außer verstärkt zu chillen. Und auf dem Rückweg vielleicht eine extraleckere Flasche Bier zu kaufen, für die Restchillung am Abend.
Für die knappe Stunde Restsonne ist die Fischerklause jedenfalls eine gute Wahl. Wir sitzen direkt am Ufer des Lütjensees, ein frisch gezapftes zweites Frühstück vor der Nase (im Norden geht das auch), und schauen den im Wasser treibenden Booten bei ihrem Treiben zu. Den größten Lärm macht dabei ein wahrscheinlich nicht ganz kleiner Fisch, der in unmittelbarer Umgebung nach Insekten schnappt.
Eigentlich sehr beruhigend, wenn einem nicht gerade auf den Kopf gekackt wird. Soll aber Glück bringen und davon kann man nie genug haben.
Chillfoto: Lütjensee / Stormarn
Chillbier: Maisels Cocolate Bock (schon wieder)
Chillmucke: Ozric Tentacles - Technicians of the Sacred
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Frühling
Standort:
Lütjensee, Deutschland
Mittwoch, 13. Mai 2015
Action!
Im Urlaub sollte man sich vom harten Alltag ausruhen. Oder Sport treiben, was nicht unbedingt ein Gegensatz sein muss. Jedenfalls nicht für die Menschen, die Angeln für eine Sportart halten.
Urlaubsbier: Grolsch Premium Pilsner, 5%
Urlaubsmusik: Vogelterror Gang feat. Maschinengewehrvogel: Tschiep Tschiep Tirili Keckeckeckeckeck
Standort:
Zeewolde, Niederlande
Freitag, 6. März 2015
Verschollen auf dem Sofa
Der Astronaut und Wissenschaftler John Crichton experimentiert mit neuen Antriebstechniken und wird dabei durch ein Wurmloch in einen entfernten Teil des Universums gesaugt. Scheiß Technik. Als wäre das nicht schon blöde genug, landet er mitten in einer Auseinandersetzung zwischen entflohenen Sträflingen und einer faschistoiden Macht die sich "Peacekeeper" nennt. Weil die ihn wahrscheinlich ähnlich genau untersuchen würden, wie es die Amis mit E.T. vorhatten, verzieht er sich zusammen mit den anderen Knastis in einem lebenden biomechanischen Raumschiff namens "Moya" in die unerforschten Gebiete dieser Gegend, die natürlich für alle (meistens unangenehme) Überraschungen bereithalten.
Seine neuen Freunde sind ein baumlanger luxanischer Krieger, der Menschen mit seiner Zunge problemlos K.O. schlagen kann, im Ernstfall aber lieber ein schießendes Schwert benutzt, eine blauhäutige Priesterin, die biologisch eigentlich der Pflanzenwelt zuzuordnen ist und daher bei starkem Lichteinfall stundenlange Orgasmen bekommt, ein fliegendes Furzkissen namens Rygel XVI, ehemals Herrscher über x-Milliarden Hynerianer und der pilzköpfige Pilot Moyas, der über Nervenstränge mit ihr verbunden ist und den Rest des Raumschiffs mit seinen Krakenarmen bedient. Mal ehrlich, dagegen spackt so etwas wie die Enterprise doch völlig ab.
Der Knaller allerdings ist die ebenfalls unfreiwillig auf Moya gestrandete Lederbraut, eine Peacekeeperkampfpilotin, die nach dem Ablegen der meisten Verhaltensauffälligkeiten langsam beginnt das Herz unseres Helden zu erobern. Yo baby yo baby yo! Lovestory! Episch! Meins!
Da können die Amis noch so viel Kirks durch das All trekken lassen, die gottverdammt verfrellteste Sci-Fi Serie aller Zeiten kommt Aus:Tralien. Leider waren nicht alle meiner Ansicht, weshalb nur drei der vier Staffeln für das deutschsprachige Publikum synchronisiert wurden und die dämlichen Amisender nach der vierten Staffel ebenfalls keine Lust mehr hatten auf Sex & Drugs im Weltall, wodurch das ganze Vergnügen mit einem üblen Cliffhanger endete. Immerhin war der weltweite Protest erfolgreich und Farscape - Verschollen im All konnte durch eine (aus unabhängigen Geldquellen finanzierte) Miniserie beendet werden. War ich wohl doch nicht der einzige Fan.
Der bin ich eigentlich auch erst jetzt so richtig, denn als das vor 15 Jahren in der Glotze lief konnte ich nur einige Folgen sehen. In chronologischer Reihenfolge und ohne Lücken ist das eine derart grandiose Zeitverschwendung, dass ich zu fast nichts anderem mehr komme gerade, zum Frell noch einmal. Fantastische Geschichten, noch fantastischere Orte, ekelhaft fiese und übermächtige Gegner, reichlich trockener Humor, außerirdischer Sex, abgefahrene Drogen und Aliens, die dank Jim Hensons Puppenspieltechnik endlich mal aussehen wie Aliens und nicht wie Menschen mit merkwürdigen Nasen- oder Schädelformen. Wenn mich die Erinnerung nicht trügt wurden in einer Folge sogar Puppen aus dem Henson-Klassiker Der dunkle Kristall verwurstet. Das ist natürlich lange nicht so perfekt wie moderne Computertrickserei, hat aber mindestens soviel Charme wie das Bügeleisen der Orion.
Und für hoffnungslose Romantiker wie mich, quasi als Dreingabe, die beste Sci-Fi Romanze seit Cliff Allister McLane und Tamara Jagellovsk. Nur sehr viel länger und sehr viel komplizierter, wie es halt so ist wenn man sich in eine außerirdische Amazone verguckt. Kommt im Romanzenranking gleich hinter Chuck, weshalb ich die nächsten Tage auch noch verschollen bin, nur auf dem Sofa. Er muss sie doch einfach nur mal in den Arm nehmen jetzt, verdammte Hacke, die wartet doch nur darauf...
Romanzenpausenmusik: Todd Snider - Viva Satellite
Sonntag, 23. November 2014
Vom Bett zur Couch und zurück
Eigentlich müsste ich, und diesen Satz könnte man auf mindestens zwanzig verschiedene Arten beenden, aber noch eigentlicher müsste ich mal wieder verschärft prokrastinieren. So schön wie es ist, wenn der Herbst schön ist, es verschafft keine Pausen. Vom Alltag sowieso nicht und die letzten Wochenenden, die ja eigentlich der Erholung vom Alltag dienen sollen, waren gestopft voll.
Wenn kein Fußball ist, dann ist Fußballversammlung, wenn kein Geburtstag ist, dann ist man auf der verzweifelten Suche nach Geburtstagsgeschenken und wenn an den Tagen zwischendurch die Sonne scheint ist man auf der Suche nach Motiven, die dann zu Hunderten auf der Festplatte auf ihre Bearbeitung warten. Klassischer Fall von Freizeitstress, da bleibt nicht einmal genug Zeit eine gepflegte Herbstdepression zu entwickeln, selbst wenn man vier Tage lang den Ohlsdorfer Friedhof fotografiert.
Es fehlt mal wieder ein Gammeltag, egal was man eigentlich müsste, manchmal muss man auch Zeit verschwenden, einfach so. Zum Beispiel mit etwas Jazz aus alten schwarzen Rillen, der brillantesten Interpretation der Odyssee Homers (die ich kenne) auf modernen Silberblaulingen, einer Tafel Schokolade und einer guten Pulle Rotwein. Damit sollte man einen Vombettzurcouchundzurücktag locker durchhalten können.
Blöde ist es nur, wenn man den für knappe zwei Stunden Radioübertragung des Brausebullenauswärtsspiels unterbricht. Das Ergebnis könnte beim Entwickeln einer Herbstdepression allerdings hilfreich sein.
Wein: Chateau La Louviere, Bordeaux, 2007
Musik (analog): Lonnie Liston Smith - Expansions
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Dienstag, 15. Juli 2014
Sauerei und Spaß dabei
Ausgerechnet am Samstag soll/muss/darf ich kurzfristig als Babysitter einspringen, dabei bin ich schon zum Wutzrock fest verabredet. Was macht man da? Kind mitnehmen natürlich. Seit zwei Jahren versuche ich Junior davon zu überzeugen, dass so ein antifaschistisches antirassistisches antisexistisches linkes Open Air Festival wie das Wutzrock außer guter Musik auch allerbeste Familienunterhaltung bietet. Immerhin veranstalten die täglich ein Kinderfest und bei gutem Wetter kann man zwischendurch auch mal in die Elbe springen. Abgesehen davon kann so ein bisschen Punk und linke Kultur zwischendurch ganz sicher nicht schaden, als kleine Vorbereitung auf ihr erstes Heimspiel in ein paar Wochen.
Die Wagenburg wird jedes Jahr größer und luxuriöser, diesmal stehen gleich zwei WoMo-Flaggschiffe neben dem Bulli von Herrn H., und es gibt ein Außenklo! Man muss nicht mehr in die Büsche, hätte ich das geahnt wäre sogar eine Übernachtung drin gewesen. Das zweite Flaggschiff gehört einer lieben und viel zu lange nicht gesehenen alten Freundin, auf die ich mich schon seit Tagen freue wie doof. Die hat ihre ebenso nette Freundin mitgebracht und alle beide ihre Töchter. Mr.T erscheint auch noch mit Familie, noch ne Tochter. Ich dachte immer die Jungs wären in der Überzahl bei den Geburten, das muss woanders sein.
Glücklicherweise hat irgend jemand auch einen Knaben in der Wagenburg geparkt, den ich niemandem zuordnen kann, und der will unbedingt Fußball spielen. Das ist was für die Prinzessin denk ich mir und spiele ein paar Minuten den Animateur, bis die mit sich selber beschäftigt sind und ich Fotos davon machen kann. Viel Platz hier, da kann man mal anständig gegen den Ball treten. Und wenn der Ball neben einem schlafenden Hund landet kann man fünf Minuten lang anschleichen und diskutieren, wer denn jetzt so mutig ist und den holt. Super Motive, ich freu mir n Ast.
Mit Motiven auf der Bühne sieht es hingegen schlechter aus. Die Anzahl der Mütter denen ich mein Kind anvertrauen würde ist zwar außergewöhnlich hoch, aber wenn ich es dann mal kurz vor die Bühne schaffe, dann spielen die gerade ihre letzten zwei Stücke. Acoustic Laundry sind gut, scharfe Version von Whole Lotta Love mit Cajon und akustischer Gitarre, aber dann : Umbaupause. Kinderanimation, Fußball, Verstecken spielen. Die Prinzessin fragt nach zwei Euro für ein Armband. Ich grins und sag, Du hast doch aus der Türkei schon gefühlte zwanzig Armbänder mit nach Hause geschleppt, da ist sie auch schon weg.
Nach den letzten 20 Minuten der goldigen Jungs von Chäirwalk (albernes Outfit aber knackstarker Rock, leider: wir spielen jetzt unser letztes Stück) treffe ich sie wieder. Mit Festivalarmband. Na DAS ist doch verständlich. Statt alberne goldene Rockmusiker zu knipsen hätte ich mal lieber mitgehen sollen, dann hätte ich jetzt massig Fotos von Kind in Elbe (immerhin bis zum Knie) und Kind auf Rollenrutschbahn. Die Prinzessin ist jedenfalls begeistert und will gar nicht nach Hause.
Wenn ich mir die fotografische Ausbeute des gesamten Wochenendes ansehe, und da ist noch der Sonntag ohne Kind dabei, dann sind das vielleicht 20% Konzertfotos in diesem Jahr. Aber wen interessieren schon Typen mit Gitarren, wenn man lachende Kinder fotografieren kann. Außerdem ist es auf so einem Festival ohnehin viel wichtiger liebe Menschen zu treffen, Musik hören kann ich auch zu Hause.
Zum Beispiel super Typen mit Gitarren aus Frankreich: Kat Onoma - Far From The Pictures / Billy The Kid
Acoustic Laundry, Hamburg
Chäirwalk, Hamburg
Capitan Tifus, Argentinien
Wutzrock Family
Holstenhund
Radau!, Hamburg
King Ayisoba & Band, Ghana
Foto anklicken + F11 wutzrockt.
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Standort:
Allermöhe, Hamburg, Deutschland
Donnerstag, 21. Februar 2013
Infratestdimapblabla
Zwei Heimspiele in einer Woche heißt eine Woche Frühschicht, eine Woche um 4 Uhr aufstehen und auf gar keinen Fall niemals nicht verschlafen, das ist in dem Job der Supergau. Ich hasse Frühschicht, aber nach ein paar Tagen merke ich die Vorteile, der Kühlschrank ist voll, die Bude halbwegs aufgeräumt, die Wäsche gewaschen und aufgehängt - und das alles noch vor dem Wochenende.
Ich kann mich ein paar Stunden aufs Ohr legen und sitz um diese Zeit ganz entspannt vor der Kiste, les meine Bloggerkollegen, gönn mir den Feierabendreggae und ne fette Sportzigarette. Normalerweise würde ich jetzt noch drei Stunden ackern müssen. Frühschicht ist doch nicht mal so übel, wenn man sich an die ständige Müdigkeit gewöhnt hat.
Bob Marley begibt sich gerade auf den Exodus als das Telefon klingelt. 089? Kenn ich jemanden so weit südlich? Ja, aber die sind alle gespeichert. Egal, ich nehme einfach mal ab.
GudnAbendwirmachenWählerumfrageInfratestblablakennunssicherausFunkundFernsehenRhabarberRhabarberblabla.
Ein menschlicher Wasserfall. Es gibt sie also doch noch, die Telefonschranzen, die ungefragt Bürger belästigen, ich krieg's nur nicht mit, weil ich um die Zeit immer arbeite. Ich hab noch nie jemanden so dermaßen ohne Punkt und Komma reden gehört, es ist erstaunlich, wann holt die Luft? Wenn die eine Umfrage machen will muss sie mich ja irgendwann mal was fragen. Die erste Frage wird sein, ob ich denn überhaupt an der Umfrage teilnehmen will. Da diese Frage wahrscheinlich in mehr als 90% aller Fälle mit einem kategorischen "Nein" beantwortet wird scheint sie den Zeitpunkt hinauszögern zu wollen. Sie redet immer noch, ich versteh nichts, ich bin grad im Reggaemodus. No Woman No Cry. Ich bin in Trenchtown, everythings gonna be alright. RharberRhabarber, die Frau hat eine niedliche Stimme, aber der Text ist irgendwie dämlich und fragen will sie mich scheinbar auch nichts. Sie stört Bob und ich unterbreche sie mit einem "Halthalthalthalt!"
Der Redefluss verstummt. "Nicht mit mir bitte!"
"Ach so" flötet sie in den Hörer "na dann wünsch ich ihnen noch einen angenehmen Abend. Ich würde jetzt auch lieber Bob Marley hören."
Hätte sie so angefangen hätt ich ihr vielleicht sogar ein paar Fragen beantwortet, aber bis die das lernen mach ich eh wieder Spätschicht.
Frühschichtfeierabendchillmusik: Bob Marley & The Wailers - Natty Dread/Rastaman Vibration/Exodus
Sonntag, 20. Januar 2013
Eisprinzessinnen und alte Schätze
Ein ruhiger Sonntag sollte das werden, ausschlafen und rumgammeln, vielleicht einen Film gucken, lesen, chillen. Doch dann ruft Herr H. an und will mich mit an die Ostsee schleppen. Bei dem Wetter! Spazierengehen am Strand wär auch bei dem Wetter nicht so schlecht meint er. Typisch Dauercamper.
Ich hab nix vor und sag das natürlich auch auf die typische Eingangsfrage. Man sollte immer mit mit "vielleicht" antworten auf solche Fragen, aber hilft das? Eigentlich hab ich nur keine Lust zwei Stunden in seiner Karre zu sitzen, zu laut und zu langsam, aber ich kann so schlecht nein sagen. Vielleicht mach ich ihm morgen den Vorschlag mit meinem zu fahren, ich kann noch eine Nacht drüber schlafen, sag aber schon mal zu, falls das Kind sich nicht doch noch melden sollte. Von dem hab ich schon Tage nichts gehört, dabei waren wir lose verabredet für dieses Wochenende.
Keine halbe Stunde später klingelt es erneut, es ist die lose Verabredung. Morgen früh Schlittschuhlaufen mit der Prinzessin. Dafür müsste ich noch zwei Stunden früher aufstehen als für die Ostseetour, aber es ist die Prinzessin. Da kann ich noch viel schlechter nein sagen als bei Freunden, also sag ich dem Camper ab.
Meine Vorfreude auf Actionfotos wird leider getrübt durch die Wahl des Ortes. Eissporthalle Farmsen, also schlechtes Licht, der Blitz muss mit. Und das Tele, also kann ich gleich den ganzen Rucksack mitnehmen. Planten un Blomen oder Wandsbek wär mir lieber gewesen, auch wenn das Tageslicht nichts taugt momentan. Dafür darf ich auch als Nichteisläufer die vollen 5.50 Euro berappen, für zweieinhalb Stunden. Beim Betreten der Halle seh ich sofort, der ganze Aufwand war für die Katz. Die gesamte Eisfläche ist von einer ziemlich hohen und völlig verkratzten Plexiglaswand umgeben, die beiden Eingänge bieten die einzigen Lücken, sind aber permanent durch Menschen blockiert. Die einzige freie Sicht auf das Eis hat man auf den oberen Zuschauerrängen, dafür brauch ich keinen Blitz, dafür brauch ich einen Flakscheinwerfer.
Nach ein paar Versuchen geb ich auf und beschränke mich auf die Beobachtung des Geschehens. Die Prinzessin trippelt auf ihren kurzen Beinen in erstaunlichem Tempo auf der Außenbahn entlang und guckt nach einer halben Runde wo ihr Vater bleibt. Der steht erst das zweite Mal auf den Dingern und ist nicht zu sehen, anscheinend hat er ähnliche Schwierigkeiten wie ich vor dreißig Jahren, bei meinem ersten und letzten Versuch auf Kufen vorwärts zu kommen. Aber entweder ist er ehrgeiziger als ich oder sportlicher, nach ein paar Runden sieht das schon ganz gut aus, er fällt jedenfalls in der Masse nicht durch irgendwelche Slapstickeinlagen auf wie ich damals.
Die Masse besteht aus Familien mit kleinen Kindern, etlichen Pärchen zwischen 18 und Ende 30 und einem Haufen spartanisch bekleideter Eisprinzessinnen in pubertärer Lebensphase, allesamt Kandidatinnen für eine Blasenentzündung. In dem Alter ist Style einfach alles, da riskiert man sogar die Eierstöcke. Ich begebe mich in den Unterrang, da gibt es Glühwein und Bockwurst, mir fehlt so langsam das Frühstück.
Nach zwei Stunden sind die Kinder kaputt und nicht nur mir knurrt der Magen. Zwei Straßen weiter ist eine Schweinskefiliale, ein Tisch ist noch frei und es duftet verführerisch aus der Küche (das ist gelogen, in keinem Schweinske duftet es verführerisch aus der Küche, aber wenn man Hunger hat kommt es einem so vor). Als wir uns die Speisekarte greifen beschließt die Prinzessin keinen Hunger zu haben, also gibt es wieder nichts zu futtern. Verdammt.
Auf dem Heimweg gibt es dafür einen Kinderfilm aus der Videothek und die zwingend nötigen Beilagen wie Popcorn und Choco Crossies. Mir wär zwar eher nach Bifteki beim Griechen, aber das Angebot wird von der Prinzessin wieder ausgeschlagen. Kein Hunger. Natürlich gibt es dann zum Film weder Popcorn noch Schokolade, denn naschen vor dem Mittag ist nicht drin. Erziehung ist echt anstrengend, was für ein Glück, dass ich das hinter mir habe. Ich gucke wieder in die Röhre und überlege, mir heimlich im Schlafzimmer eine Pizza zu bestellen, aber Filme gucken macht auch kleine Kinder endlich hungrig und wir ordern was beim Inder. Nicht bei irgendeinem Inder natürlich, der residiert in Winterhude und ich muss erst einmal nachfragen ob der die Strecke gegen Aufpreis überhaupt zurücklegen möchte. Er überprüft meine Schätzung von 15 km mit google Maps und ich liege tatsächlich nur 400 Meter daneben. Für vier Euro Aufpreis sind wir dabei, hoffentlich ist der wirklich so gut wie Junior behauptet.
Während wir auf das Essen warten verwandeln die Kinder meine Wohnung in ein mittleres Chaos. Ich hab gestern aufgeräumt und geputzt, weil ich die nächsten Wochen nicht dazu kommen werde, das hätte ich mir schenken können. Junior gräbt Schätze aus, dringt in Regionen seines alten Zimmers vor, in die seit Äonen niemand mehr reingesehen hat. Weil die Prinzessin zum Fasching als Pirat gehen will und die alte Vorderladerpistole gesucht wird, ein Degen muss da auch noch sein.
Findet sich auch alles an, dazu noch steinalte 1996er Paninibilder von alten Helden. Michel Dinzey, Carsten Pröpper, Jürgen Gronau und Yuriy Savichev sind dabei, als Krönung der ganzen Aktion fördert er auch noch ein Heimtrikot aus dieser Saison hervor, beinahe neuwertig. Schon wieder lauter Artefakte, mit denen man so recht eigentlich nichts anfangen kann, die man aber trotzdem unbedingt behalten muss. Das Trikot passt ihm wie angegossen, wäre was für ein Heimspiel im Sommer, wenn er mal wieder mitkommen würde. Bis dahin hängt es natürlich in meinem Schrank.
Zwei Zimmer sind inzwischen verwüstet, wir ziehen uns in die Küche zurück und spielen Goldgräber. Nach zwei Runden kommt der freundliche Inder aus Winterhude und bringt das sehr leckere Essen, wodurch sich die Küche endgültig den anderen Räumen anpasst. Das war es dann also mit dem chilligen Sonntag, wenigstens wird es mit Kindern nicht langweilig.
Und ich hab die Aussicht doch noch anständige Fotos machen zu können, nächstes Wochenende in Planten un Blomen.
Jetzt aber endlich voll am chillen mit Feierabendkerze und Kruder & Dorfmeister - The K&D Sessions
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Standort:
Farmsen - Berne, Hamburg, Deutschland
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Pharisäer und Pistolen
Nicht immer haben die Regenwaldbewohner groben Unfug im Kopf, ab und zu bekommt man aus der Gegend sogar hilfreiche Anregungen, wenn auch die Umsetzung manchmal arg zu wünschen übrig lässt. Schließlich wird für einen echten Pharisäer echter Rum benötigt und kein österreichischer Brennspiritus mit Rumaroma.
Bei dieser Witterung ein geradezu ideales Getränk um sich wieder aufzuwärmen, ebenfalls gut geeignet für (fast) bettlägerige Patienten, gemütlichen Kerzenschein und Videoabende. Kam gerade noch rechtzeitig für die fünfte und letzte Staffel der besten Serie aller Zeiten, für die Amazon zwar den unverschämten Preis von 38 Euro verlangt, aber nach einem Jahr Wartezeit auf das Erscheinen der letzten 13 Folgen kann ich unmöglich noch ein weiteres Jahr warten, bis der Preis in vernünftige Regionen fällt. Zumal man ja nie sicher weiß, wann oder ob er das überhaupt macht.
Leider musste ich feststellen, dass 13 Folgen einer Lieblingsserie gerade mal ausreichen um damit drei Abende zu verbringen, weil "einer geht noch" und "jetzt muss ich unbedingt wissen wie das weitergeht" trotz des schwächeren Gesamteindrucks der fünften Staffel immer noch die ersten Gedanken nach jeder gesehenen Folge sind. Wenn man 91 Folgen mit fast 64 Stunden Laufzeit auf das endgültige Happy End warten muss, dann legt man am Ende halt doch ein wenig zu.
Aber schließlich hab ich mir das Gesamtpaket geleistet, um jederzeit wieder von vorne anfangen zu können. 91 Folgen und fast 64 Stunden zwischen Romantik, Albernheiten und Auftragsmorden. Ich glaub, ich fang jetzt gleich mal an damit. Nur noch die Sahne schlagen für den Pharisäer...
Mittwoch, 19. September 2012
Bankdrücker
Der Hamburger an sich ist ein Bankdrücker par excellence, bei schönem Wetter ist im Stadtgebiet kaum eine Bank zu finden die nicht schon besetzt ist. Bei diesen Aussichten natürlich nicht weiter verwunderlich. Man könnte auch gut die dreifache Anzahl an Bänken installieren, man findet immer wieder Orte an denen eindeutig eine fehlt. Oder zwei.
Fehlt nicht: gute Musik, u.a. Ali Farka Touré - Mali Dje auf Radio DBWG
Freitag, 27. Mai 2011
Eiszeit
Spärliche Vegetation, Heidekraut, Moos und windschiefe Bäumchen, Moor, nackter Fels und Bäche aus Schmelzwasser von den Gipfeln der rechts und links aufragenden Berghänge. Würde nicht die Straße durchs Hunnedalen auf menschliche Zivilisation hinweisen, eine Herde Mammuts wäre nicht weiter aufgefallen. Doch in dieser Gegend leben tatsächlich Menschen, zumindest zeitweise, darauf deuten vereinzelt auftauchende Hütten hin, auch gerne mal ein paar Meter den Berg hoch, ohne erkennbare Wege. Mit etwas Glück haben die sogar Elektrizität, der Mensch der dort den Kühlschrank anliefern musste ist allerdings nicht zu beneiden.
Der Endpunkt Sirdal verfügt glücklicherweise über eine Tankstelle, die erste seit gefühlten 100 Kilometern. Man sollte in Norwegen nicht nur Boote grundsätzlich auftanken bevor man eine längere Tour beginnt.
Von Sirdal aus geht es in 27 Kurven hoch bis auf 932 Meter und danach wieder runter auf Null, nach Lysebotn, dem Endpunkt des Lysefjords. Normalerweise ist der Ort nur mit dem Schiff zu erreichen, nur von Mai bis Oktober ist es möglich über den Pass zu kommen und das auch erst seit 1985, als diese Straße gebaut wurde um dort oben ein Wasserkraftwerk zu errichten.
Auf dem Scheitelpunkt der Strecke haben Trolle (oder Norweger) tausende von kleinen Steinhaufen aufgetürmt, eine Sitte, die ich schon vor Jahren am Trollstigen beobachten konnte. Damals wusste ich auch noch um die Bedeutung, aber jetzt, so ohne Wikipedia...
Die Dinger sind an den unmöglichsten Ecken aufgetürmt, auf Inseln die nur im Hochsommer oder im tiefen Winter erreichbar sind, oder auf Felsformationen, für die schon eine größere Klettertour erforderlich ist um dort hinauf zu gelangen.
Der Schnee wäre ideal für eine Schneeballschlacht gewesen, außer zwei holländischen Touristen war nur keiner verfügbar, da oben begegnet man fast niemandem. Menschenleer die Gegend, abgesehen vom Øygardstøl. Am Eagle's Nest, auf 800 m Höhe, trifft sich die Sportlerfraktion. Die Wanderer brechen von hier aus auf zum Kjerag Bolten, die Radfahrer wagen sich an eine Schussfahrt runter zum Lysefjord. Die zwei Holländer auf ihren Mountainbikes waren deutlich schneller unten als ich, bei der Rückfahrt hab ich sie dann aber abgehängt. Ist mir ja ein Rätsel, wie man sich so etwas antun kann. Skifahren macht auch nur Spaß bergab, hätte ich zurück laufen müssen, ich wäre nie im Skiurlaub gewesen.
Lysebotn selber ist wenig reizvoll, ein paar Häuser, eine Kirche, Campingplatz und der Anleger für die zweimal täglich fahrende Fähre, die obendrein noch ziemlich teuer ist, weil man meist gleich zurück fährt. Niemand interessiert sich für Lysebotn, der Weg ist das Ziel. Für die Passagiere der Fähren, die sich den Fjord vom Schiff aus ansehen. Für Freunde des Verbrennungsmotors, die gerne die Landschaft drumherum erkunden. Oder für die Wanderer, die irgendwo in schwindelerregenden Höhen auf norwegischen „Wanderwegen“ zum Kjerag oder zum Preikestolen klettern. Den Marsch zum Preikestolen hab ich lieber den jüngeren und fitteren überlassen. Genauer gesagt zwei jüngeren und einem fitteren, ich bin mehr der Verbrennungsmotorfreund. Leider hat mich niemand auf Norwegen aufmerksam gemacht, als ich solche Wanderungen noch im Laufschritt absolvieren konnte.
Mr. T, der den Gang zur Kanzel schon vor einigen Jahren hinter sich gebracht hat, nutzte die sich bietende Chance beim Angelduell aufzuholen bravourös. Mit Dorsch, Schellfisch und drei Makrelen liegt er jetzt mit 5:4 sogar knapp vorne. Obwohl noch zur Diskussion steht, ob ein ausgewachsener Dornhai einen Sonderpunkt verdient, oder eher nicht gezählt wird, weil wir für den kein brauchbares Rezept hatten. Was ein Glück für den Dornhai war.
Heute wird das Duell wohl entschieden werden. Ich werde das am letzten Tag in Norwegen ganz entspannt verfolgen und das machen, was der Herr L. (der jüngere) seit einer ganzen Woche schon macht.
Ein Buch lesen.
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