Mittwoch, 6. August 2014

Drachenzeit
















Die Zeit ist reif, die letzte Folge der vierten Staffel Game of Thrones ist raus. Bei nächster Gelegenheit werde ich einen fast zehnstündigen Fernsehmarathon einlegen und das in einem Schwung durchsehen, es ist wieder Zeit für Drachen.

Ich liebe Drachen. Furchterregende fliegende feuerspuckende fantastische Fabelwesen. Manche sogar hochintelligent, fies wie Smaug oder edel wie Draco. Schon als Kind fand ich fantastische Abenteuer ganz besonders spannend wenn Drachen darin vorkamen, was wäre Jim Knopf ohne Frau Mahlzahn und wie toll war das, als das einzahnige alte Monster sich am Ende in den goldenen Drachen der Weisheit verwandelte. Siggis Kampf gegen den Drachen war das einzig interessante an der Nibelungensage, ohne den hätte ich die olle Schwarte nie angefasst. Auch Ivanhoe oder Prinz Eisenherz hätten durch Drachen ganz entscheidend gewonnen, nur wäre das Fernsehen damals an einer adäquaten Umsetzung gescheitert, das konnte ja nicht einmal Hollywood, das erst 1981 in Der Drachentöter den ersten Drachen schuf den man sich ansehen konnte.

Aber was Drachen angeht hat ja jeder andere Vorstellungen. Während Ritter Schorsch (heilig) es in Hamburg St.Georg mit einem durchaus stattlichen Exemplar aufnehmen muss, sieht der seines Namensvettern in der Wehrkirche Effeltrich mehr aus wie Dackel mit Rüstung.

War wohl auch realistischer, aber wer will schon Realismus in fantastischen Geschichten.

Fantastische Lieblingsband: Donna The Buffalo - Rockin' In The Weary Land
 


Kommentare:

  1. hä? vierte staffel? die ist gerade erst im tv gelaufen, du meinst sicher die dritte.

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    1. Da die gerade im TV gelaufen ist habe ich sie jetzt komplett auf der Platte, nennt sich Aufnahmefunktion und wenn man Geduld hat kann man sich das dann am Stück ansehen ;)

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  2. Dackel in Rüstung ist genial - - und die Fotos wissen zu gefallen ...
    (Drachen find ich auch klasse)

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    1. Danke. Mir ist eigentlich erst beim hochladen der Fotos aufgegangen, dass der Dackel immerhin doch ein wenig größer ist als Schorschis Pferd. Trotzdem, als Drachen geht der bei mir nicht durch.

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  3. Haja meine Wissenslücke bezüglich GOT ist geschlossen. Was soll ich sagen? Die von HBO haben's drauf, aufwendig produziert und fesselnd bis zur letzten Minute. Konnte mich die letzte Woche kaum losreißen.
    Trotzdem, was Drachen angeht, hat für mich Fuchur seit Jahrzehnten die Nase vorn *g*

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    1. Ausgerechnet dieses Plüschdingens? Den habe ich tatsächlich kurz vor der Veröffentlichung noch aus dem Text gestrichen.
      Eigentlich wollte ich ihn durch Grisu ersetzen, hab´s dann aber doch ganz gelassen *g*

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  4. Nixninix ich will sowas alles nicht sehen - am besten nie mehr bei möglichst langem Leben meinerseits.
    Gestern Abend habe ich mir 101 meiner überaus kostbaren Lebensminuten von einer sogenannten Komödie in typischer Ammimache stehlen lassen. Habe sie hingegeben und was habe ich bekommen: wirre, nicht nachvollziehbare Handlung mit Primitivplot, nicht einen spontanen Lachanreiz (scheinbar Flachköpperwitzchen), alle plumpen Vorurteile deren Ammis fähig sind gegen Frauen, gegen "Andere" also alles was denken kann und Nichtammi ist.
    Ich will deren Dreck nicht mehr sehen...

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    1. Ach Mensch. Frach misch doch vorher Kerle, es gibt nämlich durchaus wunderbare amerikanische Komödien bei denen man die 101 Minuten nicht bedauern muss. Sogar neueren Datums, also nicht die Billy Wilder Klassiker. Intelligente, lustige, niedlich romantische mit liebevoll gezeichneten Charakteren, ohne dämliche Zoten und flache Witze, alles am Markt. Amikomödien sind nämlich nicht per se schlechter als z.B. französische, sie gehen nur gerne in der Flut der miesen Massenproduktionen unter.

      Nicht immer den falschen Film gucken und hinterher meckern, ich geb ja auch das Biertrinken nicht auf, nur weil mal eine Sorte nicht schmeckt :p

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  5. Ich will mirs merken - - eine Anmerkung zu einem Ammifilm hast du ja in meinem Blog hinterlassen. Die Eddie Vedder Musik finde ich nicht so berauschend. Dem Film werde ich die Zehnminutenchance geben. Die Story an sich ist ja dämlich genug. Die Menschen, die dort oben leben in Alaska, haben das Schicksal dieses jungen Mannes in einer Weise kommentiert, dass ich spontan zustimmen konnte...

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    1. Bei Vedder bin ich vorbelastet *g* Ich habe den Film allerdings gesehen ohne zu wissen was mich erwartet.

      Ich hab ja keinen Plan was die Leute in Alaska dazu gesagt haben, aber vorstellen kann ich mir das in etwa, der Mann hatte ganz sicher nicht alle Latten am Zaun, gepaart mit einer erschreckenden Naivität kann das böse enden.

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    2. Kliggst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_McCandless
      und guggst unter "Rezeption".
      Meine Meinung, nachdem ich ein wenig recherchierte (zugegeben auch in der wikidemischen Bibel): wer sich ohne fundierte Ahnung und gescheite Planung, dafür aber mit einem Gewehr und (ausreichender?) Munition in die Wildnis begibt, ist entweder ein kompletter Volltrottel oder ein Ammi - in diesem Fall beides *****

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    3. Tja, es gibt Leute die machen unerklärliche Dinge aus unerklärlichen Gründen. Scheinbar war bei ihm das etwas unentspannte Elternhaus für seinen Hau verantwortlich, aber wer weiß das schon. Ich fürchte, Du wirst etwas voreingenommen sein bei dem Film, lass es lieber und guck Dir den Drachenläufer an. Möglichst ohne vorher bei Wikipedia oder woanders irgendwelche Spoiler zu lesen ;)

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    4. Das mit dem ohne vorher eine Wikidemiker Vorlesung zu besuchen, ist ein brauchbarer Tipp ;-)
      Insofern sind deine Befürchtungen wahrscheinlich nur allzu berechtigt.

      Ich habe mir vorgenommen, wieder mehr neuere Filme anzusehen.
      Ohne Ton versteht sich, nur der Bilder wegen. Geschichten dazu habe ich selbst genug im Kopf.

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