Sonntag, 13. September 2020

Frankentage (4): Häuser die auf Felsen stehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts ist so geil, wie ein Haus mit fantastischer Aussicht. Das weiß ich spätestens, seit ich bei Minecraft selber Häuser baue. In Franken haben sie das schon lange gewusst und wahrscheinlich war es immer der erste Siedler des Dorfes, der gleich ganz oben auf die Felsen seine Hütte gesetzt hat. Ziemlich sicher ist der dann auch als erster von diesem Platz vertrieben worden, wenn der für eine Burg gereicht hat, daher stehen dort auch heute noch häufig Burgen und ihre Ruinen. 

Immer wenn es in Deutschland besonders schön ist, dann ist es so schön wie in der Schweiz sagt man. Darum gibt es in Schleswig-Holstein die Holsteinische Schweiz, in Mecklenburg die Mecklenburgische, in Hessen die Hessische und angeblich soll es sogar eine in Hamburg geben, aber Stellingen kann nur ein Irrtum sein, da ist die ganze restliche Stadt ja schöner.

Kein Irrtum ist die sehr schöne Fränkische Schweiz, in der es zwar nicht so viel Seen gibt wie in der Holsteinischen, aber dafür so etwas ähnliches wie Berge, definitiv höher jedenfalls als der Bungsberg und mit richtig viel felsigem Gedöns dazu. Darauf konnte ich schon vor ein paar Jahren einen Blick werfen, aber nur als Beifahrer auf der halsbrecherischen Jagd nach der historischen Dampflok, die wir tatsächlich noch vor dem Zielbahnhof überholen konnten.

Dieses Tal wollte ich unbedingt noch einmal in aller Ruhe erkunden und wäre ich auf meiner spontanen Vierradwandertour in Hiltpoltstein anders abgebogen, hätte ich zufällig damals schon dort landen können.

Ganz besonders schön ist die Strecke zwischen Gößweinstein und Pottenstein, was man auf der Fahrt dorthin schon an den vielen touristischen Attraktionen bemerken kann, Kletterwald, Erlebnisfelsen, Elektro-Fun-Park, Golf-Club und dergleichen mehr stören ab und zu die Landschaft, glücklicherweise nie an den entscheidenden Stellen. Es laden diverse Burgen, Ruinen und Höhlen zum Besuch ein und Mariengrotte, Teufelshöhle, Bärenschlucht, das hört sich zwar alles interessant an, aber dafür haben wir gar keine Zeit.

Hier ist so viel Landschaft, dass man dafür alleine zwei Tage bräuchte und wir haben durch das Wetter nicht einmal zwei halbe, weshalb ich das unbedingt wiederholen muss im nächsten Jahr. Außer Pottenstein wären da ja noch Egloffstein, Marloffstein und Betzenstein, die haben auch alle irgend ein Schloss oder eine Burg. Oder Schnabelwaid, schon den Namen finde ich ganz großartig und wenn es in der Fränkischen Schweiz liegt kann es nur sehenswert sein.

 

Fotos dazu: Nikon D7200 - Musik dazu: Meute - Puls  

 








 


Samstag, 5. September 2020

Frankentage (3): Kirche, Knast und Leberkäse


 

 

 

 

 

 

 

 

Vier Tage am Stück Hochsommer mit bis zu 35°, das kann auf Dauer nicht gut gehen, für den heutigen Tag sind Gewitter angesagt und ordentlich Regenschauer. Besser man verlegt das fotografische Vorhaben in Innenräume und da bieten sich in Franken natürlich Kirchen an, davon gibt es ja reichlich. Interessant könnte dabei vor allem die ehemalige Zisterzienserabteikirche Ebrach sein, die mit der großen hochgotischen Rose der Fassade aus dem Jahr 1280.

Das ist ein wenig geschummelt, denn das baufällige Original befindet sich inzwischen im Bayrischen Museum München. Die Kopie ist erst 134 Jahre alt, was garantiert niemandem auffällt der nicht ein paar Münzen in den kleinen bebilderten Kunstführer investiert, in dem diese und viele andere interessante Details beschrieben werden. Keine schlechte Investition, dann weiß man hinterher wenigstens was man da eigentlich die ganze Zeit fotografiert hat.   

Der Kasten ist wirklich höchst beeindruckend, was nicht nur an dem gewaltigen Fenster und den drei Kirchenorgeln liegt, es steht und hängt unglaublich viel Gedöns an den Wänden der drei Kirchenschiffe, Stuck und Gemälde, Engel mit und ohne Trompeten, ein Ururururgroßvater von Loddar, Heilige von Nepomuk bis Nikolaus, ein ganzes Pfingstwunder sogar, direkt über der Sakristeitür, das Grabmal der Stauferkönigin Gertrud und bestimmt auch mindestens eine Jungfrau dabei irgendwo. Was ein Maßwerktympanon ist habe ich immer noch nicht nachgeschlagen, aber wer so etwas sucht sollte mal nach Ebrach kommen.

Mittelalterlich ist das alles aber nicht mehr, durch die frühklassizistische Umgestaltung von 1778 bis 1791 wurde der Raum "ästhetisch vernichtet" schrieb ein berühmter Kunsthistoriker. Der mochte wohl den Hofstuckator Materno Bossi nicht, der mittelalterliche Bauformen durch antikische ersetzte und um die Säulen verkröpftes Gesims einzog, was wirklich ein unverzeihlicher Fehler ist. Verkröpftes Gesims, also echt mal.

Andererseits gelang es Bossi dadurch, über die frühgotischen Wände einen antikisierenden Rhythmus schwingen zu lassen und das auch noch farblich passend. Weiß, Gold und Marmor, wenn das nicht ästhetisch ist weiß ich auch nicht, aber wenigstens das mit dem Rhythmus sollte man ihm zugutehalten finde ich.

Der nette Mann an der Kunstführerverkaufskasse hält dazu ungefragt noch ein paar aktuelle Informationen bereit, so ist der Klostergarten auf der anderen Straßenseite leider zur Zeit etwas ungepflegt, weil die Strafgefangenen während der Coronakrise nicht raus durften und das bitte er zu entschuldigen. Aha.

Mit dieser Information kann ich erst etwas anfangen, als ich die vergitterten Fenster und den Stacheldraht am nebenstehenden Klostergebäude bemerke, aus dem sie 50 Jahre nach dem Tode des letzten Abtes ein Gefängnis machten. Heute ist es eine Jugendstrafanstalt und das tut mir leid, weil ich die Justiz im Freistaat Bayern so einschätze, dass da bestimmt einige nur sitzen, weil sie beim letzten Starkbierfest lieber eine Tüte geraucht haben statt sich um den Verstand zu saufen.

Was ich ebenfalls entdecke ist der kleine Metzger gegenüber, der ausgezeichneten (im Sinne von: da hängt eine Auszeichnung an der Wand) warmen Leberkäse anbietet und so sicher wie ich in Dänemark wenigstens einen Hot Dog essen muss, ist es in Franken eine Leberkässemmel. Wäre das auch eine ausgezeichnete Semmel gewesen, hätte das zusammen mit dem ausgezeichneten Leberkäse eine ganz ausgezeichnete Leberkäsesemmel ergeben, aber die Semmel ist leider nur Durchschnitt und kaan Händlmaier gab's auch ned dazu. Kruzifix.

 

Fotos dazu: Abteikirche Ebrach, Nikon D7200 - Musik dazu: Javi Garcia & Cold Cold Ground - A Southern Horror

 











 

Freitag, 28. August 2020

Frankentage (2): Hopferla und Schäuferla im Sandschlössla


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bamberg hat schon bei meinem letzten Besuch vor einigen Jahren nachhaltigen Eindruck hinterlassen, hier wollte ich auf jeden Fall noch einmal hin. Nicht zuletzt, weil ich das Weitwinkelobjektiv beim letzten Mal im Auto gelassen habe, unverzichtbar wenn man das Alte Rathaus inklusive Turmspitze und Regnitz auf den Chip bannen will und auch nicht ganz verkehrt in den engen Gassen der historischen Altstadt.

In der ist es geradezu gähnend leer. Das liegt möglicherweise an der nervigen Pandemie, möglicherweise auch daran, dass ungefähr die Hälfte aller Bamberger Brau- und Gasthäuser ihre Pforten geschlossen haben, was wiederum auch mit der nervigen Pandemie zu tun haben mag. Immerhin sorgt die nervige Pandemie für einen freien Himmel, wir sind jetzt alle gechippt und brauchen keine Chemtrails mehr.

Wer sich durch Franken schlemmen will hat dennoch genug Möglichkeiten die einheimischen Spezialitäten zu probieren, zum Beispiel Zwetschgabaamäs, was ein luftgetrockneter Rinderschinken ist, der zusätzlich noch über Zwetschgenholz geräuchert wird, wahrscheinlich damit man ihm einen lustigen Namen verpassen kann, denn nach Pflaume schmeckt der nicht.

Als passende Begleitung für das berühmte Schäuferla wählt man am besten eine der Bamberger Bierspezialitäten, davon gibt es etliche sehr schmackhafte und einige äußerst gewöhnungsbedürftige. Wobei "gewöhnungsbedürftig" beim Aecht Schlenkerla Rauchbier wirklich untertrieben ist, wenn ich an meinen ersten und einzigen Versuch mit dem Zeug zurückdenke.

Als Autofahrer lässt man die Finger besser von all diesen Dingen und sieht sich nach alkoholfreien Erfrischungen um. Meine ortskundige Begleitung empfiehlt das Bassanese am Alten Rathaus, weshalb ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder nach Bamberg muss, oder in die Erlanger Filiale.

Das vegane Schokoladeneis mit 80% fair gehandeltem Kakao alleine wäre schon der Hammer, aber das fruchtig herbe Campari Orange dazu ist nahezu unschlagbar. I'll be back.

    

Fotos dazu: Bamberg/Mittelfranken - Nikon D7200 - Musik dazu: Yello - Point

 










 


 

 

 

 

Samstag, 22. August 2020

Frankentage (1): Ansbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einmal nur Urlaub machen, das muss dieses Jahr drin sein, trotz Corona. Schön auf Abstand und immer mit Maske, also besser nicht mit Bahn und Flugzeug, nicht mit Hotels und auf gar keinen Fall mit Strandpartys oder ähnlichen Massenveranstaltungen, aber etwas luxuriöser als Camping darf es schon sein und sehen will man ja auch was. Mit zwei Personen ist das Auto auch ökologisch vertretbar und 600 Kilometer Autobahn sind Sonntags eigentlich relativ entspannt, wäre da nicht Schwarmstedt, der Ort den ganz Deutschland nur aus den Verkehrsnachrichten kennt.

Egal, auf nach Franken!

Das ist nicht nur die einzige sich bietende Möglichkeit, es ist auch die beste Wahl die man sich denken kann, ein eigenes Zimmer bei der Verwandtschaft mit kulinarischer Rundumversorgung vom Feinsten (ohne Schäufele, dafür mit lecker Thaifood und eisgekühlten Sommerdrinks auf Balkon mit Aussicht) - und vor allen Dingen sehr viel reizvolle Ziele für Tagesausflüge, was ich vor ein paar Jahren schon einmal weidlich ausgenutzt habe.

Ansbach war einer der Orte, den ich mir damals aus Zeitmangel geschenkt habe, das galt es nachzuholen. Gottlob gibt es in Altstadtnähe ein Parkhaus, was nicht nur anstrengende Fußmärsche erspart sondern auch den Anblick von Blechkarossen im nahezu autofreien Zentrum. 

Wie fast jede fränkische Stadt besteht Ansbach hauptsächlich aus schicken alten Häusern, viel Fachwerkgedönse, Stadttoren, klotzigen Kirchen, Orangerien, gemütlichen Hinterhöfen, Biergärten und Eiscafés. Im ersten verlangt man Namen und vollständige Adresse nebst Telefonnummer, im zweiten kümmert sich kein Mensch um so etwas und im dritten ist man mit Namen und Telefonnummer zufrieden.

Drei Eiskaffee braucht man bei diesem Wetter ungefähr, um alle fußläufig zu erreichenden Sehenswürdigkeiten abklappern zu können, vom Herrieder Tor über den Martin-Luther-Platz mit St. Gumbertus und St. Johannis, bis zur Residenz Ansbach und der Orangerie im Hofgarten.    

Wie zu erwarten war sind gleich zwei der angepeilten Motive in blickdichtes Plastik verpackt und eingerüstet, schon ein Grund mal wiederzukommen. Der andere wäre ein Eiskaffee im zweiten Laden, unter Schatten spendenden Bäumen sitzt es sich einfach besser als unter Sonnenschirmen.  

Fotos dazu: Ansbach, Mittelfranken / Nikon D7200 - Musik dazu: Chuck Prophet - Balinese Dancer / Homemade Blood




















Donnerstag, 20. August 2020

Keintrittskarte

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Da ist es endlich, das gute Stück. Sehr konservatives Design in diesem Jahr, nichts zum bekleben, keine doofen Sprüche und vor allem kein cooles, sehr gutes Saisonmotto. Kein Wunder, außer "Bleibt zu Hause" wäre mir momentan auch nichts passendes eingefallen und das wollen wir alle ja nicht wirklich.

Müssen wir aber voraussichtlich, zumindest für die ersten Heimspiele. Wahrscheinlich macht man es wie mit den Schulen, erst darf keiner hin und wenn sich dann niemand angesteckt hat wird wieder geöffnet. Logisch, oder? Bis dahin wird spekuliert  und diskutiert, zum Beispiel über den Ausschluss der Stehplätze, Alkoholverbot und personalisierte Tickets, was bei einigen Gestalten garantiert sofort für feuchte Hosen gesorgt haben wird, werden doch endlich lang gehegte Wunschträume wahr. 

Eventuell kommt man ja noch auf die zündende Idee Klatschpappen zu verteilen, weil dieses Gebrüll und dieser Dauergesang, das geht ja gar nicht. Schon wegen der Aerosole, ihr wisst ja. Fahnen nur mit Nachweis der chemischen Reinigung, nicht älter als eine Woche.

Was freue ich mich auf diese Saison. Nicht. Bestimmt kann ich mir wieder irgendwann aussuchen, ob ich das Geld für entgangene Spiele zurückfordere oder dem Verein spende, aber was ist wenn ich zwar darf, aber gar nicht will? Nicht, dass ich nicht wollen würde, aber:

Eng zusammengekuschelt in der Hochrisikogruppe Gegengeradenrentner auf der Tribüne sitzen und vor mir nur leere Stehplatzränge, will ich das? Okay, in Íngolstadt oder Sandhausen mag man leere Stadien gewohnt sein, aber ohne Ultras auf der Süd, ohne Gegengeradesupportblock und ohne Nordsupport wird das ebenso aufregend wie Geisterspiele, denn der Support auf den Sitzplätzen hält sich im Normalfall in engen Grenzen. Ist natürlich ganz im Sinne der Gesundheit, schon wegen der Aerosole, ihr wisst ja.

Selber schreien und singen? Mit oder ohne Maske? Mit der Nummer 27, Jan Philipp Kalla FUFFBALLGOBB! Ach nee, einen Fußballgott haben wir ja auch nicht mehr. Scheiße.

 

 

 



Montag, 1. Juni 2020

Soziale Distanzing

















Die Kinder wollen in den Heidepark und Junior fragt, ob ich vielleicht Lust hätte mitzukommen. Was für eine Frage, nachdem ich die Lütten seit etlichen Wochen höchstens über Videochats sehen oder ihnen vom Balkon aus zuwinken konnte, da nehme ich sogar einen Freizeitpark in Kauf. Was kann schon schiefgehen..

Zuerst einmal kommen wir zu spät für die uns zugewiesene Einlasszeit, weil zehn Kilometer vor Soltau jemand seine Karre auf der Autobahn zerlegt hat und eine halbe Stunde aufgeräumt werden muss. Reingelassen werden wir trotzdem, schließlich sind die Tickets bereits bezahlt und die Schlange vor den Eingängen dürfte auch ohne die Verspäteten nicht viel kürzer sein. Immerhin funktioniert das hier mit der sozialen Distanz noch ganz gut, Familien und andere kleine Gruppen stehen beisammen, ansonsten werden die Abstandsregeln eingehalten und jeder trägt seine Maske, die meisten sogar richtig.

Im Park sind die meisten Fressbuden geschlossen, der wilde Westen ausgestorben wie nach dem Goldrausch, was leider zu langen Schlangen beim Burgerbrater führt. Wohl dem, der von zu Hause ein paar belegte Brote und Getränke mitgenommen hat, denn die eingeschränkte Besucherzahl wirkt sich leider nicht auf die restlichen Wartezeiten aus, da die Fahrgeschäfte alle nur halb besetzt werden dürfen und nach jedem Durchgang erst einmal desinfiziert werden. Vor jedem Kinderkarussell lange anstehen, um nach drei Umdrehungen wieder rausgeschmissen zu werden, motiviert nicht einmal den Knirps zu einer zweiten Runde.

Das schwere Tele für die Actionfotos hätte ich ebenfalls zu Hause lassen können, weil man in den Fahrgeschäften ebenfalls Masken tragen muss. Ausgenommen sind nur Kinder unter 6 Jahren, die bekanntlich gegen das Virus immun sind und auch niemanden anstecken können. Der Mindestabstand im Park wird dann auch nur noch halbherzig umgesetzt und funktioniert immer nur dort gut, wo das Personal eingreifen kann. Von den überall aufgehängten Spendern für die Handdesinfektion machen wir dafür reichlich Gebrauch, schon weil nicht jedes Fahrgeschäft aus Zeitgründen desinfiziert werden kann.

Fazit: Hygienekonzepte sind etwas für Menschen, die das auch lesen, verstehen und umsetzen können, eingeschränkte Besucherkapazitäten ändern nichts an langen Wartezeiten (weit über eine Stunde bei den Hauptattraktionen) und solange dieses Vergnügen derart eingeschränkt bleiben muss gehe ich lieber in den Wildpark, das verläuft sich dort irgendwie besser und man findet außer den Enkelkindern noch ein paar andere Motive für die Knipse.

Wenn dir so ein kleiner Mensch in die Arme fällt und sagt, er hätte dich auch "ganz doll misst" in der letzten Zeit, dann lohnt sich das natürlich trotzdem, auch ohne Achterbahnfahrt.


Fotos dazu: Heidepark Soltau / Nikon D7200
Musik dazu: Sonny Landreth - Recorded Live In Lafayette