Samstag, 20. November 2010

Mer losse d'r Dom en Kölle
















Es ist mir bisher in Köln nie gelungen, mit einem Kölner zusammen den Turm des dortigen Domes zu erklimmen. Der Weg dort hinauf  ist so beschwerlich, dass sich bisher alle geweigert haben mich zu begleiten. In Hamburg benötigt man zum Glück keine gotische Kirche um sich die Stadt von oben anzusehen, das Riesenrad auf dem Hamburger Dom ist dank der überschaubaren Skyline völlig ausreichend, wie ich heute meinem Kölner Spezi Petesku beweisen konnte. Und es ist auf jeden Fall deutlich bequemer, wenn auch nicht ganz so hoch.

Noch nicht, muss man fast sagen, denn die Schausteller lassen sich beinahe jährlich etwas neues einfallen, um im schneller-weiter-höher Konkurrenzkampf bestehen zu können.
Wer da aus monetären Gründen nicht mithalten kann, der muss sich eben etwas anderes einfallen lassen. Die Geisterbahnen werben mit lebenden Geistern, ein Widerspruch der anscheinend niemandem aufgefallen ist, denn die Schlange an der Kasse war beachtlich. Exklusiv nur im Stardust wirbt man mit Autoscootern für Rollstuhlfahrer, es hätte mich durchaus interessiert, ob es dort eine Vorrichtung zur Verladung von Rollstühlen gibt, aber ich schätze mal die haben einfach nur ein paar Wagen mit Handgas.

Die wahrscheinlich billigste, wenn auch wenig erfolgversprechende Art der Werbung sind witzige Schilder. Noch besser sind sehr witzige Schilder.
Letzteres hätte ich gerne auf der Rückfahrt in der U3 hochgehalten, um dem Chor singender HSV Fans  stumm meine Meinung zu zeigen. Dafür konnte ich mit einem freundlich arglosen "Na, gewonnen heute?" noch ein wenig in der Wunde bohren.

Schreibmusik: Cassandra Wilson - Silver Pony

Kommentare:

  1. Den Kölner Dom zu erklimmemn stelle ich mir auch sehr
    interessant vor! Falls sich Zeit und Gelegenheit ergibt
    bin ich dabei! ;-)

    Gruß Hawk

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  2. Der ist weit höher als der Michel, und der hat einen Fahrstuhl. Wenn sogar Kölner davor zurückschrecken, dann sollte das zu denken geben.
    Viel wichtiger wäre eine vernünftige Sichtachse auf das Ding. Dafür müsste man aber ein paar Kaufhäuser aufgeben.

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  3. Nuja, Digga - das nächste mal, wenn Du in Kölle bist, biste fällig :)Warte es ab. Ich bin gespannt, wie Du auf den 533 Stufen hechelst, hrhr

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  4. Als gläubiger Katholik würde ich diese schwere Prüfung selbstverständlich mit Freude auf mich nehmen. Dummerweise bin ich aber ein Kafir (nicht zu verwechseln mit Kefir).
    Extremtouren dieser Art mache ich nur, wenn das Wetter eine brauchbare Ausbeute an Fotos verspricht. Also sorge er für wolkenlosen Himmel :)

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  5. ha, erst grosse töne spucken und nu kneifen :-p

    ICH war immerhin schonmal oben, das ist auch mit wolken ein tolles erlebnis. allein schon das wissen, diese 500-ebbes stufen hochgekrabbelt zu sein.
    :-)

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  6. :-) ...klingt gut! Tja ich glaub aus der Nummer kommst
    du net mehr raus...

    Gruß Hawk

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  7. Wenn ich wissen will wie sich 500-ebbes Stufen anfühlen brauch ich keinen Dom, es reicht wenn ich meinen Keller aufräume. Mit Wolken ist das auf keinen Fall denkbar, für so etwas brauch ich schon einen Anreiz.

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