Dienstag, 7. September 2010

Kulinarische Grüße aus Portugal
















Mit Labskaus oder Birnen, Bohnen und Speck wird man hier im tiefen Süden sicherlich keinen Hund hinter dem Ofen hervor locken können, wobei ich mich bei dem einen oder anderen Hund natürlich täuschen könnte, aber das Angebot an hervorragenden einheimischen Speisen lässt so schon nichts zu wünschen übrig, steht dann noch ein Chefkoch an Herd oder Grill, kann man sich bald nur noch kugelnd fortbewegen. Geht das so weiter, und ich habe das Gefühl es geht so weiter, werde ich bei Ryanair einen extra langen Anschnallgurt beantragen müssen. 
Ob im "Restaurante Hamburg" tatsächlich so etwas wie Labskaus angeboten wird konnte ich noch nicht eruieren, halte aber Hamburger mit Pommes für wahrscheinlicher. Wenig reizvoll, hat man Alternativen wie eine pikante Chorizo vom Grill, die nicht im entferntesten mit dem aus Spanien importierten Zeugs deutscher Supermärkte zu vergleichen ist (nicht einmal mit der Chorizo, die ich aus Spanien kenne), oder Hähnchen Piri-Piri, angesichts dessen sich die frittierten Teile aus Kentucky in Grund und Boden schämen müssten, wären sie dazu fähig.
Sollte es mit den extra langen Gurten klappen, werde ich demnächst bei den unzähligen Portugiesen in Hamburg mal auf die Suche gehen, vielleicht lassen sich dort ja ähnlich leckere Pastéis de Nata wie in Silves auftreiben. Für die richtig genialen Speisen, wie Feigentarte mit Rotweineis, muss man dann wohl oder übel selber tätig werden.  

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