Donnerstag, 4. August 2011

Der nächste Björn Borg
















Sportliche Betätigungen jenseits von Poolbillard sind allgemein nichts für mich, sieht man mal von meiner geplatzten Fußballkarriere in der Hamburger Tresenliga Freizeitfußballliga ab, bei Eintracht Stoppel und dem FC Endstation, aber das ist lange her.
Wenn ich außerhalb der Stammkneipe einen Schläger in die Hand genommen habe, dann höchstens zum Minigolf, im Urlaub auch mal zum Federball. Was ganz schön anstrengend sein soll, sobald man anfängt es Badminton zu nennen.
In der Firma hätte ich Gelegenheit gehabt günstig Tennis zu spielen, aber alle die es versuchten haben mir davon abgeraten. Noch anstrengender als Badminton, man sieht den Ball viel zu spät, es erfordert schon einige Übung die Filzkugel überhaupt richtig zu treffen und meistens fliegt das Ding nicht in die Richtung, in die es soll.

Entweder das war alles gelogen, oder ich bin ein Naturtalent (oder ich hatte einfach nur meinen Glückstag). Da die Kinder schon seit drei Tagen wild entschlossen waren das auszuprobieren, hab ich gedacht ich probier einfach mal mit. Also flugs den Platz gemietet, vier Schläger geliehen, zwei Bälle gekauft und festgestellt, die Plätze waren doppelt vermietet.
Die Rezeption war eher der Meinung, man hätte uns ganz frech verarscht, was wir nach 17 Uhr leider nicht mehr feststellen konnten, da die Rezeption zu dieser Zeit nicht mehr besetzt ist. Dafür gab es dann eine Stunde kostenlos obendrauf, wodurch wir zwei Stunden am Stück borisbeckern durften. Meine Bälle kamen in der Regel dort hin, wo sie hin sollten, die Rückhandschläge haben fast alle geklappt, die Vorhand ist verbesserungswürdig. Die Aufschläge hätte ich mir durchaus kräftiger zugetraut, aber man will ja auch die Kugel wieder zurückbekommen, jedenfalls als Anfänger.
Wäre dieses Talent frühzeitig entdeckt worden, Björn Borg hätte vielleicht Konkurrenz bekommen, Jahre bevor ein Boris Becker den Tennisboom in Deutschland auslöste. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass meine naturgegebene Bewegungsfaulheit einer größeren Karriere entgegengestanden hätte.

Denn Tennis macht zwar Laune, aber bestimmt noch viel mehr, wenn man sich Balljungen leisten kann. Die Prinzessin wollte lieber Steine und Muscheln sammeln. Trotzdem versuchen wir das vielleicht noch einmal.

Mittwoch, 3. August 2011

Wo sind die Pommes?
















Leeuwarden ist auf Touristen nicht gut vorbereitet. Wenn man bedenkt, dass gerade Hauptsaison ist, habe ich auch nicht viele davon gesehen. Dabei ist das Städtchen wirklich hübsch, mit netten Gassen und Grachten in der Altstadt und gemütlichen Flaniermeilen mit interessanten Einkaufsmöglichkeiten. Nein, nicht was ihr schon wieder denkt. Ganz harmlos.
Eine Gibson SG, für nur 330 Euro. Hätte das Urlaubsgeld gereicht, wäre das Juniors vierte Klampfe geworden. Außer Kaffee gibt es scheinbar auch bei Instrumenten andere Preise in den Niederlanden. Trost fanden wir in einem hervorragenden Laden für Spielefreaks, sowohl für den Normalverbraucher (bis hin zum Kleinkind), als auch für die Nerds, die an abendlichen Sitzungen ihre Monsterfiguren in Schlachten epischen Ausmaßes führen. Tische und Monster reichlich vorhanden.
Ich entschied mich für die Märklin Edition von Zug um Zug, mit deutschem Spielplan, englischem Titel und holländischer Anleitung, die Prinzessin für Piranha, ein lustiges Spiel, bei dem man Plastikfische an einen Plastiktropenhelm hängen muss, ohne dass sie wieder ins Plastikbassin fallen. Abholung später, wer will schon bepackt durch die Stadt schlendern.
Außerdem brauchten wir Bargeld, für ein paar Einkäufe und wenigstens für einen Snack und einen Drink zwischendurch. Pommes, Satè, Bamischijf, am besten freie Auswahl, am besten Spieß mit Erdnusssauce und dazu Pommes mit Erdnusssauce. Am besten schön scharf. Später dann eine dieser furchtbar süßen Waffeln.

Aber erst einmal Geldautomat - und da wird es schwierig. In den zweieinhalb Einkaufsstraßen deutscher Kleinstädte findet man durchschnittlich mindestens fünf verschiedene Bankfilialen mit Geldautomat, in Leeuwarden findet man nicht eine. Auf der Suche sind wir an fünf Coffeeshops vorbeigekommen, doch selbst wenn ich die Absicht gehabt hätte, eine dieser drogenverseuchten Lasterhöhlen zu besuchen, ich hätte es mir schlicht nicht leisten können.
Erst die Frage in einer Boutique bescherte uns netterweise eine Wegbeschreibung inklusive Stadtplan, zum wahrscheinlich einzigen Geldautomaten der Stadt.

Hosianna, beinahe. Denn was uns auf der Suche ebenfalls aufgefallen war, es gibt scheinbar kaum noch Frittenbuden in Holland. Oder die Friesen sind anders drauf als der Rest, aber wieso zum Teufel gibt es hier keinen Laden, der Pommes in allen möglichen Varianten anbietet? Keine Bami- oder Nasischeiben, keine Bitterbollen, nichts. Leeuwarden ist eine Fastfoodwüste.
Für Satèspieße mit hausgemachter Sauce mussten wir eine Pizzeria besuchen, was sich letztlich als gute Wahl herausstellte. Etwas teurer als an der Frittenbude, aber dafür Schweinefilet und herausragend lecker. Trotzdem hätte ich gerne gewusst, wo die Pommesbuden geblieben sind.

Die restlichen Einkäufe aber gestalteten sich problemlos, wie immer in Holland. Vorausgesetzt, ich bekomme alles in den Kofferraum, hab ich Kaffeepads und Satésauce für den Rest des Jahres. Smakelijk.



















Dienstag, 2. August 2011

Die Brut des Satans
















Vor jedem Schlafzimmerfenster dicke Insektenschutzgitter, fest eingebaut und lückenlos. Diese mehr als subtile Warnung vor erhöhtem Insektenaufkommen hätte alle Alarmglocken klingeln lassen müssen. In der Hausbeschreibung der Tipp, die Außenlampe am Abend lieber nicht einzuschalten, um keine Insekten anzulocken. Dazu dieser nette Binnensee mit seinen Kanälen, von denen einer direkt am Ende des Gartens verläuft. Ein idealer Ort für die Brut des Grauens.
Mücken.
Wenn schon vor Gebrauch der Außenlampe gewarnt wird, dann hätte man besser keine installiert, aber ich will gerade im Sommer den Garten auch abends nutzen, und genau jetzt wird es hier Sommer. Also alle Warnungen in den Wind geschlagen und trotzdem lange auf der Terrasse gesessen. Auch die zwei Herbstabende davor, man zieht sich einfach wärmer an.
Nur die Socken, die sind zu dünn. Da stechen die Viecher durch, ohne Ende. Und immer schön abwechselnd, damit es nicht langweilig wird, jeden Abend eine andere Stelle, mindestens drei mal saugen. Da hat man was davon.

Ab jetzt wird gegrillt. Elektrisch. Denn der örtliche Supermarkt weiß, was die Kunden wollen. Insektengift in allen möglichen Formen, vom Spray bis zum Stick für die Steckdose, Duftkerzen und andere Abwehrmaßnahmen, Fliegenklatschen manuell und – elektrisch. Das volle Programm für den Kammerjäger.
Da Junior von den Dingern überzeugt war, hat er auch gleich eins mitgenommen. Damit können wir jetzt jede Menge Insekten wegbrutzeln, das ist manchmal ein richtiges Feuerwerk in den Maschen.
Trotzdem hab ich, verdammt noch mal, schon wieder drei Stiche im linken Fuß, mindestens. Eher vier, wenn ich das halbwegs richtig lokalisiere, ist alles so dicht beieinander.
Morgen kauf ich Autan. Bei dem Wetter werde ich jedenfalls weiterhin im Garten sitzen.

Sonntag, 31. Juli 2011

Mit Robbengarantie















Die Niederländer trauen sich was, die geben hier tatsächlich eine Robbengarantie. Allerdings zählt die nicht für Arjen, sonst hätte garantiert schon ein Vertreter von Bayern München auf der Matte gestanden.

Nein, es geht nicht um Fußball, es geht um Seehunde. Die sollten wir auf jeden Fall zu Gesicht bekommen, auf einer dreistündigen Bootsfahrt durch das Wattenmeer. Dazu spannende Geschichten vom Kapitän der Silverwind. Ersatzweise der Stortebeker, die ich schon vom Coolnessfaktor des Namens präferiert hätte.
So enterten wir kein Piratenschiff, sondern eine Touristenschaukel mit Restauration. Bar, Bier vom Fass, Kaffee, Kuchen, Snacks. Und frittiertes Gedöns mit dem Namen Bitterbollen, knusprige Kugeln mit fragwürdigem Inhalt. Die Prinzessin war nach einem Versuch so clever, lieber das mitgebrachte Salamibrötchen zu verzehren. War auch nicht ganz so heiß.

Die lustigen Geschichten des Kapitäns gab es leider nur in der Landessprache zu hören, aber so weit weg von Plattdeutsch ist das nicht, ein paar Dinge bekam ich halbwegs übersetzt, blöderweise selten die Pointe.  Nach 90 Minuten dann erste Aufregung an Deck, jemand schien einen Seehund gesehen zu haben. Bis dahin waren Möwen, die Fähre von Schiermonnikoog und eine Gruppe Plattbodenschiffsausflügler auf einer Sandbank die einzigen Motive (außer der Prinzessin natürlich, aber dieses Modell steht anderen nicht zur Verfügung), jetzt wurden Kameras und Ferngläser gezückt, was auch  nötig war. Denn die waren fern, die Robben. Ferner als Arjen in der Arroganz-Arena. So hab ich mich wieder mit Möwen beschäftigt, was ich auch in Hamburg schon einmal mache, wenn der Rest nicht viel verspricht.

Unsere holländischen Tischnachbarn, die völlig unbeeindruckt sitzen blieben, versprachen uns für die Rückfahrt weit bessere Aussichten. Mehr Wasser unter dem Kiel, weniger Entfernung zur Sandbank. Was dann wirklich noch zutraf, andernfalls hätte ich mich durch die Robbengarantie auch ziemlich verarscht gefühlt. 













Samstag, 30. Juli 2011

Little Boxes
















Die Bauweise holländischer Ferienhausparks erinnert, auf den ersten Blick, enorm an das Kaff Agrestic aus der Serie Weeds. Ein Haus sieht hier aus wie das andere, auch wenn sich das Innenleben teilweise deutlich unterscheiden muss, trotz der Einheitsgröße von 92 qm. Meine Befürchtung, die Nachbarn würden aus allen Richtungen schon morgens von der Terrasse grüßen, erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Büsche und Bäume sorgen für genügend Privatsphäre, auch in den eigenen, sehr großzügig angelegten Gärten.

Die Einkaufsmöglichkeiten sind eher spartanisch, für die holländischen Grundnahrungsmittel (Brot, Butter, Appelstroop, Chocoladehagel) ist aber gesorgt, ebenso für eine reichhaltige Auswahl an Bieren. Der Kauf von Milch gestaltet sich für deutsche Touristen scheinbar schwieriger, denn der überaus freundliche Kassierer gestattete sich lachend die Frage, warum Deutsche eigentlich immer Buttermilch kaufen. Uns fiel die Antwort darauf relativ leicht, es war schlicht keine andere mehr da. Sein Tipp, die Buttermilch würde sich wunderbar mit Sprudel mischen lassen, stieß allerdings auf sehr viel Argwohn (Buttermilch mit Sprite?), bis er uns die Flaschen mit Erdbeersirup zeigte.

Die üblichen Anfangsschwierigkeiten mit der Sprache eben, ich war halt lange nicht mehr hier.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Stadtansichten: Poppenbüttel














Endlich komm ich bei diesem Supersommer mal wieder zu einer Stadtteilexkursion, endlich mal wieder Fotowetter. Und dann ausgerechnet Poppenbüttel? Ja, bin ich dem Stadtteil irgendwie schuldig, der in den letzten Jahren, immer wenn ich auswärtige Besucher über den Ring 3 lotsen musste, für sehr viel Gelächter sorgte, mindestens jedoch für eindeutig zweideutige Kommentare.
Jahaha, Poppenbüttel, sehr witzig. Dabei hat der Name überhaupt nichts mit poppen zu tun, eher mit Popen. Wobei Scherzbolde natürlich auch sehr schnell wieder einen Zusammenhang herstellen könnten.
Poppo war früher ein gebräuchlicher Name für Kirchenvertreter, von denen einer dieser Siedlung ihren Namen gegeben haben soll, irgendwann zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert, so genau weiß man das nicht.

Poppenbüttel ist heute der bevölkerungsreichste Stadtteil des Alstertals, bekannt vor allem durch das AEZ -  das Alstertal Einkaufszentrum, eine der ersten großen Kommerzmeilen, 1970 erbaut und inzwischen mehrfach überarbeitet. Wie es sich für einen Stadtteil im Alstertal gehört, ist das Angebot eher im hochpreisigen Sortiment zu suchen, ebenso wie Grundstücke und Wohnungen, wie alles, was an Alster oder Elbe liegt.
Wer Poppenbüttel nur durch den viel befahrenen Ring 3 und das AEZ kennt, der verpasst allerdings eine ganze Menge mehr. Die schattigen Wege am Hochufer der Alster, die bei anständigem Wetter nur so von Kanuten wimmelt, die Parks und Seen an der Poppenbüttler Schleuse oder am Gut Hohenbuchen, die Deputathäuser, die Anfangs des 20. Jahrhunderts für Landarbeiter errichtet wurden, saftige Wiesen am Poppenbüttler Graben, der Antje-Brunnen, Hügelgräber und sogar eine Burg. Die allerdings momentan von Bäumen völlig verborgen wird, daher gibt es davon kein Foto.

Poppenbüttel mag für Menschen jenseits des Weißwurstäquators einen merkwürdigen Klang haben, ist aber tatsächlich ganz schick, in etlichen Ecken. Und wer sich da eine nette Hütte hinstellen konnte, der wird über müde Witze auch nur müde lächeln.

Hier gibts grad keinen Pop aus Poppenbüttel, hier läuft der Großmeister der Slide, Sonny Landreth - Levee Town












Mittwoch, 27. Juli 2011

Ab in den Süden
















Das ist nicht etwa eine Empfehlung für Urlauber, obwohl bei der momentanen Großwetterlage in Norddeutschland durchaus empfehlenswert, sondern der Weg, den Herr Holzapfel und ich heute im Millerntorstadion beschritten haben. Auf der Südtribüne, mit direktem Blick auf die Gegengerade, laufen die letzten Tage der Filmnächte am Millerntor.
Meiner Meinung nach der einzige korrekte Ort, um sich den Film Gegengerade von Tarek Ehlail anzusehen, auf den ich bisher verzichtet habe. Aus Gründen.

Ich bin kein Fan von Fußballfilmen, weil sie selten die Wirklichkeit abbilden, selten auch nur halb so spannend sind wie ein richtiges Spiel und zu oft mit zu vielen Klischees arbeiten. Aber in diesem Film geht es eigentlich nicht um Fußball, nur, worum geht es?
Um ein Abbild der Fanszene auf Sankt Pauli? Am Rande. Um die Geschichte dreier Freunde, die zusammen ins Stadion gehen, sich mit Nazis und Bullen Polizisten prügeln und Autos abfackeln? Am Rande. Um Gentrifizierung, Kommerzialisierung, den Stadtteil und seine Bewohner? Am Rande.
Man hat einen Haufen Stars (Adorf, Bleibtreu, Horwitz) und ein paar bekannte Namen (Moschitto, Avelon, Möhring) verpflichtet, dazu etwas C-Klasse Prominenz (Katy Karrenbauer und Sexy Cora), hat eine relativ dünne Hintergrundgeschichte in Fragmente zerstückelt und zeigt dazwischen Fans auf den Rängen, vorgeblich beim Aufstiegsspiel des FC St.Pauli in die 1.Bundesliga.

Der Film will zu viel und scheitert dabei an allen Ecken. Magnus, Arne und Kowalski wirken auf mich wie Fremdkörper im Stadion, wenn auch nicht so extrem wie Claude-Oliver Rudolph, der ausnahmsweise mal keinen Luden oder Schläger mit Sonnenbrille mimt, sondern einen Arzt im Stadtteil, der auch schon mal Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen  ausstellt, damit jemand ins Stadion gehen kann. Einen fiesen Immobilienhai gibt es auch, dazu einen korrupten Staatsanwalt, prügelnde und brandschatzende Bullen Polizisten, Schlägereien mit Nazis, ein paar Prostituierte auf dem Kiez (für das Lokalkolorit) und jede Menge Astra.
Hätte man die unwichtigen Nebenstränge der Handlung weggelassen und die Freundschaft der drei Jungs etwas mehr in den Mittelpunkt gestellt, dann hätts was werden können. Aber die drei blieben irgendwie so blass, dass ich den (vorhersehbaren) Ausgang der Geschichte nicht wirklich mit Spannung erwartet habe. Auf Bleibtreu als schmierigen Immobilienhai hätte ich ebenso verzichten können wie auf Claude-Oliver Rudolph, dabei hat der mich diesmal nicht so schwer genervt wie sonst.
Das lag weniger an Claude-Oliver, den Part des obersten Nervtöters übernahm in diesem Film nur eindeutig André Eisermann als "Stadionsprecher". 

Mir tat nach fast zwei Stunden jedenfalls gewaltig der Hintern weh, trotz der am Eingang verteilten Kuscheldecken, die ausnahmsweise nicht als Wärmespender gebraucht wurden. Der Herr Holzapfel ist da weitaus trainierter, aber der sitzt ja auch immer beim Fußball.

Ein positives Fazit gibt es dennoch, ich hab jetzt einen Deniz Naki Pfandbecher. Auf der Gegengerade gibt es die nämlich leider nicht.

Ach ja, der Soundtrack ist natürlich einsame Klasse, die Fangesänge und der ganze Rest. Trotzdem ist mir nach dem Abend mehr nach Pop, deswegen läuft hier Hatful of Rain: The Best of Del Amitri